1. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen knöpft TuS einen Punkt ab

Vipers beweisen Moral bei 29:29 gegen Metzingen

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Die Lücke gefunden: Die Bad Wildungerin Mariel Beugels (Mitte) hat sich gegen die Metzingerinnen Monika Kobylinska (links) und Marlene Zapf durchgesetzt.

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat für ein Ausrufezeichen gesorgt. Beim 29:29 (14:18) gegen die TuS Metzingen knöpfte die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer dem Tabellendritten überraschend einen Punkt ab.

Zwar führte die HSG vor 720 Zuschauern in der Ense-Halle mit 1:0 (1.), doch nach dem zwischenzeitlichen 3:3 (6.) übernahmen die Gäste das Kommando. Über das 6:3 (11.) und das 8:4 (13.) setzten sich die TuSsies auf 12:7 (19.) ab und schienen nach dem 15:9 (23.) auch noch beim 17:11 (27.) einem klaren Sieg entgegen zu steuern. Doch die Gastgeberinnen bewiesen Moral und machten mit ihrer offensiven Deckung dem Favoriten nach dem 14:18 zur Pause das Leben immer schwerer. Nach dem 18:19 (36.) gelang den Südwaldeckerinnen nach mehreren Versuchen beim 23:23 (48.) der von ihren Fans viel umjubelte Ausgleich. 

Zwar zog Metzingen sofort wieder auf 26:23 (51.) davon, doch die Vipers gaben immer noch nicht auf. Angeführt Rückraumspielerin Sabine Heusdens, die mit elf Treffern, davon einem Siebenmeter, die meisten Tore erzielte, gelang Anouk Nieuwenweg (5/2) kurz vor Schluss noch der viel umjubelte Ausgleich. „Wir freuen uns sehr über den Punkt, der nicht eingeplant war“, sagte HSG-Trainerin Bremmer, während für Metzingen Monika Kobylinska und Marlene Zapf (je 6) die besten Werferinnen waren. (jh)

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