1. Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen und VfL Oldenburg trennen sich 21:21 (11:13)

Vipers-Remis gegen Oldenburg

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Freie Bahn: Die Bad Wildungerin Anna Frankova (Mitte) hat die Oldenburgerin Kim Birke versetzt und nimmt das Tor von Julia Renner (links) ins Visier. 

Bad Wildungen. Der HSG Bad Wildungen ist es durch das 21:21 (11:13) gegen Oldenburg nicht gelungen, in der Tabelle am VfL vorbeiziehen. Nach dem gerechten Remis bleiben die Vipers Zehnter hinter den auf Rang neun stehenden Niedersächsinnen.

Vor 700 Zuschauern in der Ense-Halle startete die HSG katastrophal und lag schnell mit 0:4 (4.) hinten. Erst nach sieben Minuten gelang Laura Vasilescu beim 1:4 der erste Treffer der Vipers. Die kämpften sich dann nach dem 2:6 (10.) in die Begegnung hinein und beim 5:6 nach 13 Minuten war die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer wieder dran, bevor die HSG beim 9:8 (19.) sogar das Spiel gedreht hatte. Doch nach dem 11:10 in der 25. Minute nutzte der Gast eine Schwächephase der HSG zur 13:11-Pausenführung aus. Nach dem Seitenwechsel machte Bad Wildungen aus dem 12:14 (36.) eine 15:14 Führung nach 40 Minuten, bevor Oldenburg zum 17:15 (44.) konterte und auch beim 20:18 (53.) noch in Front lag. Erneut wendeten die Vipers das Blatt, 21:20 (55.), bevor sie nach dem 21:21 durch Angie Geschke 53 Sekunden vor Schluss die Chance auf den Siegtreffer vergaben.

Bei den Südwaldeckerinnen waren die die Rückraumspielerinnen Laura Vasilescu (acht Tore, davon fünf durch Siebenmeter) und Anouk Nieuwenweg (4) sowie Kreisläuferin Tamara Haggerty (4) die besten Werferinnen, während bei den Gästen Geschke (9/5) und Simone Spur Petersen (4) am erfolgreichsten waren. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert. Das Remis ist gerecht“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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