Frauenhandball-Pokalviertelfinale: Bad Wildungen siegt bei Bayer Leverkusen mit 21:19 (12:8)

Vipers ziehen ins Final Four ein

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Nicht zu stoppen: Die sehr starke Bad Wildungerin Lisa-Marie Preis (Zweite von rechts) setzt sich gegen die staunenden Leverkusenerinnen Zivile Jurgutyte, Franziska Mietzner und Kim Braun (von links) durch. 

Leverkusen. Nur eine Woche nach dem 30:27-Coup über Tabellenführer Thüringer HC hat die HSG Bad Wildungen im Pokalviertelfinale bei Bayer Leverkusen für den nächsten Paukenschlag gesorgt. Mit dem völlig verdienten 21:19 (12:8)-Erfolg zogen die Vipers in die Endrunde am 19. und 20. Mai in der Stuttgarter Porsche-Arena ein.

Bis zum 5:5 hatte nach 14 Minuten die HSG immer ein Tor vorgelegt und Bayer ausgeglichen. Dann gingen die Gäste mit 7:5 (15.) in Führung und zogen beim 10:7 in der 28. Minute erstmals auf drei Tore davon, bevor die starke Rückraumspielerin Sabine Heusdens sogar zum 12:8-Pausenstand traf (30.). Auch nach dem Seitenwechsel spielten die sehr abwehrstarken Südwaldeckerinnen vor 450 Zuschauern in der Ostermann-Arena abgeklärt weiter und ließen der Erstligasechsten nie näher als auf zwei Tore Differenz herankommen. 

Beim 14:10 (34.) und dem 19:15 (52.) hatten die Bad Wildungerinnen sogar mit vier Treffern Vorsprung geführt, bevor Spielmacherin Laura Vasilescu mit dem 21:18 eine Minute vor Schluss alles klar machte und der Jubel bei der Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer und ihren begeisterten Fans keine Grenzen mehr kannte.

 Beim Erstligazehnten waren Vasilescu (vier Tore), Heusdens (vier Treffer, davon einen durch Siebenmeter) und Anouk Nieuwenweg (4/2) die besten Werferinnen, während bei Leverkusen Anouk van den Wiel (4) am erfolgreichsten war. „Für unseren Verein und die Mädels ist das Erreichen des Final-Four-Turniers ein Riesenhighlight“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer überglücklich. (jh)

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