Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen schlägt Tabellenführer mit 30:27 (12:15)

Sensationeller Vipers-Sieg gegen Thüringer HC

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Tor: Die Bad Wildungerin Anna-Maria Spielvogel (rechts) bei einem ihr zwei Treffer gegen Keeperin Jana Krause (Mitte) vom Thüringer HC. Links Meike Schmelzer. 

Bad Wildungen. Mit dem sensationellen 30:27 (12:15)-Erfolg über den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer Thüringer HC hat die HSG Bad Wildungen für einen Paukenschlag gesorgt.

Damit fanden die Vipers nach den Pleiten in Oldenburg (25:33) und Blomberg (22:31) vor dem Jahreswechsel in ihrem ersten Spiel 2018 in die Erfolgsspur zurück.

Vor 1000 Zuschauern in der Ense-Halle lag die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer zwar in der 34. Minute noch mit 14:17 zurück, ließ sich aber zur Freude der begeisterten HSG-Fans wie schon nach dem 11:14 (27.) nicht abschütteln. Beim 21:20 (42.) ging die aufopferungsvoll kämpfende HSG gegen den großen Favoriten erstmals nach dem 3:2 (5.) und 5:4 (11.) wieder in Führung.

Zwar konterte der Meister von 2011 bis 2016 zum 23:21 (46.), und führte auch noch beim 26:25 (54.), bevor der bisherige Erstligaelfte die gutklassige Begegnung gegen das Team von Trainer Herbert Müller endgültig drehte. Als Kreisläuferin Tamara Haggerty ein Anspiel von Laura Vasilescu eine Minute vor Schluss zum 29:27 nutzte, waren die die Südwaldeckerinnen endgültig auf die Siegstraße eingebogen und bauten durch Vasilescus Siebenmetertor ihre Führung sogar noch zum 30:27-Endstand aus.

Bei den Vipers waren die Rückraumspielerinnen Vasilescu mit zehn Toren, davon fünf durch Siebenmeter, sowie Sabine Heusdens (6) die besten Werferinnen, während Lydia Jakubisova (8) und Iveta Luzumova (7/4) bei den Gästen am erfolgreichsten waren. „Wir haben als Mannschaft ein überragendes Spiel gemacht“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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