Tessa Bremmer: „Wir müssen zwei Punkte holen“

Für Bad Wildungen zählt gegen Mainz nur ein Sieg

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In Unterzahl: Die Bad Wildungerin Jana Scheib (Zweite von links) versucht sich gegen die Buxtehuderinnen Lisa Prior, Friederike Gubernatis und Annika Lott (von links) durchzusetzen. 

„Es gibt keine Ausreden mehr. Wir müssen gegen Mainz zwei Punkte holen. Fertig. Aus“, spricht Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der morgigen Partie (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den 1. FSV Mainz 05 Klartext.

Bad Wildungen. Der handballerische Jahresauftakt der Vipers ist dabei ein richtiges Kellerduell. Die nur wegen des besseren Torverhältnisses auf Platz zwölf, dem ersten Nichtabstiegsrang, stehenden Südwaldeckerinnen treffen dabei auf das punktgleiche Schlusslicht, das bisher nur beim Dreizehnten und Vorletzten den Kurpfalz Bären (40:33) gewann.

Auch weil die Vipers mit 27:30 beim Aufsteiger verloren und hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind, stehen sie nun gegen den den Zweiten der Vorsaison in der 2. Bundesliga mächtig unter Druck.

Zwar will Bremmer erst nach dem Ende der Hinrunde mit dem Spiel am 1. Februar bei der zehntplatzierten Neckarsulmer-Sportunion eine richtige Bilanz ziehen. Doch weiß die Niederländerin auch, dass ihre Mannschaft bis dahin mit Ausnahme der auf den 22. Januar (19.30 Uhr) verlegten Heimpartie gegen den Vierten Thüringer HC in den genannten Spielen und am 15. Januar (19.30 Uhr) beim auf Rang acht stehenden VfL Oldenburg gefordert ist, zu punkten.

„Wenn uns das in den drei Spielen gelingt, sieht es wieder gut für uns aus, wenn nicht, haben wir ein großes Problem“, sagt Bremmer. Sie hofft, dass auch die sich gegen Dortmund und in Leverkusen in einem Tief befindende Linkshänderin Jana Scheib den Kopf wieder freibekommen hat. Sie gibt zu, dass die zeitweise Versetzung der 19-Jährigen in den Abwehrinnenblock die Linkshänderin überfordert hat.

Dass sie in Sabine Heusdens und Maxi Mühlner nur „zwei gestandene Kräfte“ im Innenblock hat, ist wie die zum Teil fehlende Wurfkraft ein großes Problem.

Mit Bocka, aber ohne Frankova

Während Torfrau Anne Bocka (umgeknickt) wieder spielen kann, bleibt Rechtsaußen Anna Frankova weiter suspendiert. „Sie wird auch gegen Mainz nicht spielen“, sagt Bremmer, was eine sportliche Schwächung ist. 

Zwar habe Mainz zuletzt in Metzingen (14:32) und gegen Göppingen (17:27) enttäuscht, „aber sie sind eingespielt und haben viel Potenzial“, sagt Bremmer über das Team um die Rückraumkräfte Larissa Platen, Alicia Soffel und Elisa Burkholder. (jh)

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