HSG Bad Wildungen verliert Bundesligapartie beim Tabellendritten TuS Metzingen mit 33:36 (15:19).

Gute Anfangsphase war zu wenig

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Zwei gegen eine. Annika Busch (Mitte) erzielte gegen Metzingen fünf Tore, aber sie reichten nicht, um die Niederlage zu verhindern.

Metzingen. Die Überraschung blieb diesmal aus. Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen verloren die Bundesligapartie beim Tabellendritten TuS Metzingen mit 33:36 (15:19).

Die Vipers kamen gut ins Spiel, hielten die ersten neun Minuten noch gut mit und das Unentschieden zum 5:5. Danach verloren die Spielerinnen von Trainerin Tessa Bremmer etwas den Faden. Die  Gastgeberinnen nutzten diese kurze Schwächephase und erspielten sich innerhalb von acht Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung.

Die Vipers ließen sich aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen, standen hinten wieder besser und trafen vorn. Plötzlich waren sie wieder dran nachdem Petra Nagy den 12:13-Anschlusstreffer (21.) erzielt hatte. Es war einer von acht Treffern, damit war Nagy die beste Schützin in der Wildunger Mannschaft.

Statt des Ausgleichs folgte nun aber wieder eine Torflaute der Vipers. Die Gäste trafen sechs Minuten lang nicht, Metzingen zog auf 18:12 (27.) davon. Zur Halbzeit stand es 19:15 für den Tabellendritten.

Nach dem Wechsel schien Metzingen ernst zu machen, denn sie ließen nun keinen Zweifel mehr aufkommen, wer hier als Sieger das Parkett verlassen wird. Sie hielten nun ihren Vier-Tore-Vorsprung, bauten ihn sogar bis zur 37. Minute auf 26:20 aus.

Erst in Schlussphase ließ es Metzingen im Gefühl des sicheren Sieges etwas unkonzentrierter angehen. Die Vipers nutzten dies und als der Rückstand noch drei Tore betrug (33:36), beendete die Schlusssirene die Vipers-Schlussoffensive.

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