Vipers wollen noch enger zusammenrücken

Handball: Bad Wildungen erwartet  Blomberg-Lippe

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Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Mariel Beugels (Mitte) hat Maren Weigel (links) versetzt und peilt das Metzinger Gehäuse von Jesse van de Polder (rechts) an, während TuS-Trainer André Fuhr die Szene beobachtet.

Bad Wildungen – Eine bedrückte Stimmung hat Tessa Bremmer bei den Bad Wildunger Erstligahandballerinnen ausgemacht, nachdem nach Lisa-Marie Preis (Kreuzbandoperation) und Annika Busch (Knorpelschaden) nun auch noch Laura Vasilescu (Knorpelschaden), der das Karriereende droht, sowie Maxime Struijs (Riss der Bizepssehne) bis Saisonende ausfallen.„Wir müssen jetzt für die Verletzten mitkämpfen“, sagt die Trainerin, die auch nicht mehr mit der Rückkehr von Marieke Blase (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) in dieser Runde rechnet. So hat Bremmer in der mit der morgigen Partie (19 Uhr, Ense-Halle) gegen die HSG Blomberg-Lippe nun nur noch elf Spielerinnen ihres 16er Kaders zur Verfügung.

„Das ist eine schwierige Situation, die einen beunruhigen kann, aber wir können es nicht ändern. Wir müssen da durch und damit klar kommen“, sagt die Niederländerin, die auch wegen der limitierten finanziellen Möglichkeiten der Vipers vergeblich versucht hat, noch eine neue Spielerin zu verpflichten. „Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken und haben auch schon in der Vergangenheit bewiesen, dass wir das können“, sagt die 35-Jährige. Nach den Ausfällen hat „der Kampf um den Klassenerhalt absolute Priorität“, so Bremmer.

Zuversichtlich stimmt sie auch, dass die HSG trotz des Ausfalls von Struijs, die auch nächste Saison für die Vipers spielen wird, und des Ausscheidens von Vasilescu nach 19 Minuten ihr Team zuletzt beim 28:31 Meister Thüringer HC einen großen Kampf lieferte. Vor allem die drei Rückraumkräfte Anouk Nieuwenweg, Sabine Heusdens und Romy Bachmann-Morf, für die als Alternative nur noch Ersatzspielmacherin Mariel Beugels bereit steht, müssen nun noch mehr Verantwortung übernehmen.

 „Die übrig gebliebenen Spielerinnen müssen nun konstantere Leistungen bringen, was in dieser Saison nicht unsere Stärke war“, sagt Bremmer und hält „eine Topleistung“ ihres Teams für einen Erfolg über Blomberg für nötig. (jh) 

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