Gutes Gefühl für wichtige Spiele holen

Bad Wildungen empfängt Überraschungsteam Neckarsulm

Will wieder ihre Durchsetzungsstärke beweisen: Die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (Zweite von links), die hier von der Buxtehuderin Mieke Düvel (links) attackiert wird, während deren Teamkollegin Annika Lott (verdeckt) und Viper Sabine Heusdens Spalier stehen.
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Will wieder ihre Durchsetzungsstärke beweisen: Die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (Zweite von links), die hier von der Buxtehuderin Mieke Düvel (links) attackiert wird, während deren Teamkollegin Annika Lott (verdeckt) und Viper Sabine Heusdens Spalier stehen. Die Portugiesin gibt gegen Neckarsulm ihr Comeback.

„Wir wollen uns gegen Neckarsulm ein gutes Gefühl für die wichtigen nächsten Spiele holen“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der morgigen Partie (19 Uhr, Ense-Halle) gegen die Sport-Union.

Bad Wildungen. Nach der Nachholbegegnung gegen den Überraschungsfünften warten mit den Begegnungen beim Vorletzten 1. FSV Mainz 05 (6. Februar) und gegen den auf Relegationsplatz 13 stehenden Viertletzten Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten (13.Februar) zwei äußerst wichtige Partien auf den Tabellenelften. In diese werden die Vipers als Favorit gehen und wollen mit zwei Siegen dem Klassenerhalt in der 1. Bundesliga ein großes Stück näher kommen.

Um nach zuletzt 0:6-Punkten mit Selbstvertrauen in die beiden Spiele gegen die Abstiegskandidaten zu gehen, würde ein Erfolgserlebnis gegen die Neckarsulmerinnen, die am Mittwoch mit dem 38:32 (16:13)-Sieg gegen den Thüringer HC erneut aufhorchen ließen, natürlich helfen. Obwohl die NSU vor dem Hinrundenabschluss nach 14 Partien sieben Zähler mehr als die HSG aufweist, sieht Bremmer „keine so großen Unterschiede“ zur Mannschaft von Gästetrainerin Tanja Logvin. „Neckarsulm ist ein bisschen erfahrener als wir und macht weniger technische Fehler. Aber wenn wir eine gute Abwehr spielen und eine sehr gute Leistung zeigen, wäre ein Sieg keine absolute Überraschung“, sagt Bremmer.

Wiedersehen mit Anouk Nieuwenweg

Den Gast, der sich während der Saison mit der vom Thüringer HC gekommenen niederländischen Ex-Viper Anouk Nieuwenweg, die vier Jahre lang zwischen 2015 und 2019 das Bad Wildunger Trikot getragen hat, verstärkte, beschreibt Bremmer als sehr ausgeglichen besetzte Mannschaft.

Dabei hat die Niederländerin besonders von den wurfstarken Halbspielerinnen Carmen Moser (links) und der Spanierin Irene Espinola Perez (rechts), „die einfache Tore erzielen“, sowie der schnellen Konterspezialistin und dänischen Rechtsaußen Nathalie Hendrikse großen Respekt.

Auch als Linksaußen-Ersatz plant Bremmer nach dem Ausfall von Alina Otto (Kreuzbandriss) nun Maria Ines Da Silva Pereira nach deren überstandener Verletzung am Syndesmoseband ein. Dabei sind von der gelernten Regisseurin und Rückraumallrounderin nach deren knapp dreimonatiger Spielpause aber keine Wunderdinge zu erwarten. „Wir müssen sehen, wie lange ihre Luft reicht“, sagt Bremmer über die nach ihrer Operation im vergangenen November zurückgekehrte portugiesische Abwehrspezialistin. (jh)

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