Trainerin Tessa Bremmer: Los schon ein bisschen enttäuschend

Bad Wildunger Handballerinnen im Pokal nach Bietigheim

Handball-Spielszene mit Maxime Struijs (HSG Bad Wildungen) zwischen  den Bietigheimerinnen Laura Visser und Anna Loerper;  rechts Sabine Heusdens..
+
Kein Durchkommen: Wildungens Maxime Struijs bliebt an den Bietigheimerinnen Laura Visser und Anna Loerper hängen; hinten Sabine Heusdens. Im Pokal gibt’s demnächst ein Wiedersehen.

Schwere Aufgabe für die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen: Im Viertelfinale des DHB-Pokals müssen die Vipers beim aktuellen Spitzenreiter der Bundesliga, der SG BBM Bietigheim, antreten.

Dortmund/Bad Wildungen – Diese Paarung ergab die Auslosung gestern in der Bundesliga-Geschäftsstelle in Dortmund durch die ehemalige Profi-Handballerin und 222-fache Nationaltorhüterin Clara Woltering. Das Team von Tessa Bremmer hatte schon zum Saisonauftakt in der Liga in Bietigheim antreten müssen und eine 25:35-Niederlage quittiert.

„Wir sind schon ein bisschen enttäuscht“, meinte Tessa Bremmer in einer ersten Stellungnahme. Bietigheim sei das aktuell stärkste Team, das noch im Pokal vertreten sei. „Außerdem müssen wir auswärts antreten, das ist unglücklich.“

Die Spiele in der Runde der letzten Acht sollen am Wochenende 30./31 Januar ausgetragen werden – der Termin bedeutet eine zusätzliche Belastung im ohnehin mit Bundesliga-Spielen gut gefüllten ersten Monat des kommenden Jahres. Dabei sei der Pokal für die Vipers zweitrangig. „Das alles macht es schwierig.“

Bad Wildungen hatte sich mit einem 37:31-Erfolg über den SV Halle-Neustadt für das Viertelfinale qualifiziert, Bietigheim warf in der ersten Runde Mainz 05 mit einem klaren 42:25 aus dem Wettbewerb. Im Vorjahr scheiterten die Vipers beim Unterfangen, zum zweiten Mal das Final Four zu erreichen, an Bayer Leverkusen. Das Werksteam bekommt es nun mit HL Buchholz- 08-Rosengarten zu tun.

Als echten Pokal-Kracher zog Woltering das Duell zwischen dem Thüringer HC und der TuS Metzingen. Die vierte Paarung führt schließlich die HSG Blomberg-Lippe und den Buxtehuder SV zusammen. Die Gewinner qualifizieren sich für das Final Four 2021, das am 15. und 16. Mai in Stuttgart stattfindet. (mn)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare