Bad Wildungen will gegen Pokal-Halbfinalgegner Oldenburg Revanche für 25:33-Ligapleite

Handball: Brisanter Final-Four-Test für Vipers 

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So jubeln wie hier Manuela Brütsch nach einer gelungenen Abwehraktion beim 29:27 über Bensheim wollen die Vipers auch morgen gegen Oldenburg: Während die Torfrau die Fäuste ballt, beobachtet die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (links), die nach einem Zweikampf zu Boden gegangenen Caroline Thomas (Bensheim/Auerbach) und Miranda Schmidt-Robben (rechts). 

Bad Wildungen. „Wir wollen gegen Oldenburg Wiedergutmachung für die hohe Niederlage im Hinspiel leisten“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor dem Spiel (Sa., 19 Uhr, Ense-Halle) gegen den VfL.

Bei dem verloren die Vipers am Tag vor Heiligabend sang- und klanglos mit 25:33 (11:19), was die Niederländerin immer noch ärgert. „Denn wir wissen, dass wir nicht unbedingt schlechter als Oldenburg sind.“

Das zeigt auch ein Blick auf die Tabelle, in der HSG, die ein Spiel weniger hat, mit 14:24-Punkten als Zehnter direkt hinter dem VfL (16:24) steht, der den neunten Platz belegt und damit genau jenen Rang, der das Saisonziel der Südwaldeckerinnen ist.

Spiel um Platz neun

Insofern ist die Begegnung am Samstagabend auch so etwas wie das Spiel um Platz neun, wobei die Vipers bei einer Niederlage diesbezüglich schon entscheidend ins Hintertreffen geraten könnten. Um Oldenburg zu besiegen, wird sich die HSG gegenüber dem 21:26 bei Frisch Auf Göppingen aber vor allem im Angriff deutlich steigern müssen. 

Pokalspiel im Hinterkopf

Eine besondere Brisanz erhält die Partie durch die Tatsache, dass beide Mannschaften im Pokalhalbfinale am 19. Mai (15 Uhr) in der Stuttgarter Porsche-Arena aufeinandertreffen. „Da kann man noch so cool sein, dass hat man schon ihm Hinterkopf und kann es nicht ausschalten“, gibt Bremmer zu. (jh)

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