Negatives Testergebnis kommt zu spät

Bad Wildunger Spiel gegen Buchholz endgültig abgesagt

Vipers-Handballerin Jana Scheib am Boden sitzend, Hände vor dem Gesicht
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Neue Hiobsbotschaft für die Vipers? Das Heimspiel gegen Buchholz droht auszufallen.

+++ Aktualisiert +++ Die Erstligapartie der HSG Bad Wildungen gegen die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten an diesem Wochenende ist endgültig abgesagt.

Bad Wildiungen - Zwar hat hat sich der Corona-Verdachtsfall im Umfeld der Gäste nicht bestätigt. Das negative Testergebnis erreichte die Beteiligten aber erst an diesem Sonntagvormittag. Zu spät, um die Begegnung, die ursprünglich am Samstag um 19 Uhr hatte angepfiffen werden sollen, noch am Nachmittag auszutragen. Nachgeholt werden soll sie nun am kommenden Samstag in Bad Wildungen.

Das komplette Team der Luchse hatte sich am Freitagmittag nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Quarantäne begeben. Grund war der Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung im näheren Umfeld des Teams. Deshalb hatte der Spielleiter der Handball-Bundesliga Frauen (HBF), Uwe Stemberg,  die Begegnung, die in die Sporthalle der Gesamtschule Edertal in Bergheim stattfinden sollte, erst einmal wieder abgesetzt.

Stemberg hatte sich allerdings ein Hintertürchen offengelassen: Wenn der PCR-Test der betroffenen Person im Luchse-Umfeld negativ ausfiele und das entsprechende Ergebnis bis zum Samstag vorliege, wolle er die Partie kurzfristig noch für Sonntag ansetzen. „Ich wäre froh, wenn das klappt“, sagte der Spielleiter. Diese Hoffnung hat sich zerschlagen.

Die Vipers wollten am Wochenende unbedingt antreten. „Ein Spielausfall wäre extrem bitter für uns. Die Mädels sind heiß zu spielen und haben so gut wie noch nie trainiert“, sagte HSG-Trainerin Tessa Bremmer. Zum Nachholtermin können die Vipers aber nun wohl in die Ense-Halle, ihre normale Heimspielstätte, zurückkehren. Die Halle ist seit Montag wegen Schnees auf dem Dach aus Sicherheitsgründen gesperrt. (Jürgen Heide)

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