25:33-Niederlage des heimischen Handball-Erstligisten verdient

Vipers zeigen in Oldenburg zu wenig

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Wieder mal kein Durchkommen: Tamara Haggerty (Vipers) scheitert an Cara Hartstock und Julia Wenzl.

Oldenburg. Die Bad Wildunger Vipers sind nicht gut aus der WM-Pause gekommen. Im Gastspiel beim VfL Oldenburg, dem bisherigen Rangsechsten der Handball-Bundesliga der Frauen, unterlag das Team von Tessa Bremmer verdient mit 25:33 (11:19).

Die Vipers waren überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Gegen die schnellen Angriffe der Gastgeberinnen wirkten ihre Bemühungen fast behäbig. Mit ihrer 6:0-Abwehr, die Trainerin Bremmer am Anfang gewählt hatte, waren die Gäste zudem meist zu spät dran. Jeder Wurf der Oldenburgerinnen saß, nach gut vier Minuten hieß es 4:0.

Bremmers erster Auszeit und der ersten Parade von Rinka Duijndam, die bis zur 12. Minute im Bad Wildunger Tor stand, folgte zwar der erste Treffer durch Laura Vasilescu, die oft auf sich allein gestellt war, er fiel bezeichnenderweise per Siebenmeter (6.). 

Kein taktisches Mittel hilft

Aus dem Feld heraus trafen die Gäste das erste Mal nach zwölf Minuten zum 6:3. Als dann Tamara Haggerty eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte, erhöhte die gemeinsam mit Jenny Behrend überragende Julia Wenzl auf 9:3 ((15.). Bis zur Pause bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung sogar noch aus, obwohl der eingewechselten Manuela Brütsch im Vipers-Kasten nun die in oder andere Parade glückte. 

Weder der Wechsel von Sabine Heusdens an den Kreis noch die Umstellung auf eine 4:2-Deckung veränderten die Kräfteverhältnisse, mit dem Rückstand zur Pause waren die Gäste sogar noch gut bedient.

Aufholjagd endet beim 23:26 

Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild: Die Gäste stellen sich besser auf den Gegner ein. Sie spielten schneller und ihre Angriffe besser aus, der Gegner ließ nach. Spätestens als Angie Gieschke (2) und Wenzl nacheinander mit  Siebenmeter an Duijndam scheiterten  - dazwischen traf Heusdens zum 22:26 aus Wildunger Sicht -, schien doch noch eine Wende möglich. Anna Frankova brachte Bad Wildungen erstmals wieder bis auf drei Treffer heran (26:23/50.).

Doch es blieb nur eine Hoffnung. Jennifer Winter mit zwei Treffern und, als Heusdens eine Zeitstrafe abbüßte, Geschke bauten bis zur 53. Minute den Vorsprung wieder auf sechs Tore aus (29:23). Die Partie war entschieden. 

In den letzten Minuten resignierten die Vipers ein wenig. Keeperin Duijndam quittierte noch weitere Treffer zum 33:25-Erfolg der Oldenburgerinnen. Wenzl (7), Geschke und Behrend (je 6) waren die erfolgreichsten Werferinnen beim Sieger. Für die Wildunger trafen Sabine Heusdens und Anouk Nieuwenweg (je 5) am besten.

 

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