1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers spielen vor 120 Zuschauern

Heimpremiere geglückt: HSG Bad Wildungen schlägt Mainz 05 mit 27:22 

Die Bad Wildungerin Munia Smits (links) kommt gegen die 05erinnen Nives Klobucar (Mitte) und Franziska Fischer zum Wurf. 
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Überzeugte gegen Mainz: Die Bad Wildungerin Munia Smits (links) kommt gegen die 05erinnen Nives Klobucar (Mitte) und Franziska Fischer zum Wurf. 

Die Saison-Heimpremiere der HSG Bad Wildungen ist geglückt. Vor den vom Gesundheitsamt genehmigten 120 Zuschauern gewannen die Vipers gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 27:22 (10:8).

Bad Wildungen. In der von Hektik und Nervosität geprägten ersten Halbzeit lag Bad Wildungen in der Ense-Halle beim 3:4 nach einer Viertelstunde noch zurück, bevor die Südwaldeckerinnen zur Freude ihrer Fans beim 5:4 (17.) erstmals führten. Den Vorsprung gab die HSG trotz einer katastrophalen Chancenauswertung vor allem vor dem Seitenwechsel nicht mehr ab, wobei es in der torarmen und schwachen Begegnung mit 10:8 in die Pause ging.

Nach der Halbzeit zogen die Vipers dann erst einmal über die Zwischenstände von 14:10 (36.) und 16:11 (39.) davon, bevor sie beim 23:15 in der 48. Minute vorentscheidend enteilt waren. Zwar machte sich Bad Wildungen nach dem 25:20 (54.) durch Fehlwürfe selbst noch das Leben schwer, ohne dass der Sieg gegen die harmlosen Gäste noch in Gefahr geriet. 

Vipers-Trainerin Bremmer vor allem mit den zwei Punkten zufrieden

Während bei Mainz Natalie Adeberg mit sieben Treffern, davon vier durch Siebenmeter, die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den Nordhessinnen die Ex-Mainzerin Larissa Platen (8/6), Spielmacherin Maxime Struijs (6/1) und Munia Smits (4) die meisten Treffer. 

„Ich bin sehr glücklich über die zwei Punkte, aber insgesamt nicht zufrieden“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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