Wildungerin hofft nun auf Einsatz im Spiel gegen Belarus

EM-Qualifikationsspiel mit DHB-Team: Annika Ingenpaß gegen die Griechinnen nicht dabei

Dabei oder nicht dabei: Die Wildungerin Annika Ingenpaß würde heute gern im deutschen Trikot gegen Griechenland Handball spielen. Mal sehen, ob der Bundestrainer ihr diesen Wunsch erfüllt.
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Dabei oder nicht dabei: Die Wildungerin Annika Ingenpaß würde heute gern im deutschen Trikot gegen Griechenland Handball spielen. Mal sehen, ob der Bundestrainer ihr diesen Wunsch erfüllt.

Annika Ingenpaß wird am heutigen Donnerstag nicht ihr drittes Länderspiel in der Handball-Nationalmannschaft bestreiten.

Trier/BadWildungen – Die Kreisläuferin der Bad Wildunger Vipers sei für das EM-Qualifikationspiel gegen Griechenland nicht nominiert worden, teilte DHB-Sprecher Tobias Krumm auf Anfrage mit.

Ingenpaß bereitet sich seit ein paar Tagen mit dem Nationalteam in Trier auf zwei EM-Qualifikationsspiele vor. Nach dem Spiel gegen Griechenland heißt der Gegner am Sonntag (19.30 Uhr) Belarus. Die 25-Jährige hofft natürlich, dass Bundestrainer Henk Groener sie zumindest im zweiten Spiel in den Kader holt, der von 20 auf 16 Spielerinnen reduziert wurde.

Die Wildungerin ging mit dieser Ungewissheit sehr gelassen um und sie sagte vor der Entscheidung des Bundestrainers: „Es wäre super, wenn ich dabei wäre und wenn nicht, dann ist es eben so. Ich denke, die Hauptsache ist, dass ich im Training zeige, dass ich auf jeden Fall dabei sein möchte.“

Die Vipers-Kreisläuferin sieht bei diesem Ausflug zur Nationalmannschaft auch nicht nur sich selbst: „Aus den Trainingseinheiten kann ich eine Menge mitnehmen, auch für den Verein.“

Groener: Ein Sieg ist Pflicht

Bundestrainer Groener redet vor der Partie gegen Griechenland Klartext: „Wir sind Favorit, ein Sieg ist Pflicht.“ Es gehe ihm ohnehin darum, „wie wir da auftreten. Unsere Aufgabe wird sein, das Spiel zu bestimmen und das Tempo vorzugeben“. Auch die Partie gegen Belarus ist eine Pflichtnummer für die deutsche Mannschaft.

Für die DHB-Frauen geht es um den Anschluss zu den Top-Teams – und einen guten Start in die heiße Phase vor der WM in Spanien (2. bis 19. Dezember). Immer wieder wird den DHB-Frauen großes Potenzial bescheinigt, doch von den erhofften Medaillen waren sie unter Groener in den vergangenen Jahren weiter entfernt als gedacht. Es droht das Mittelmaß. (rsm/sid)

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