Vipers-Rückraumspielerin will am Samstag gegen Ex-Klub Thüringer HC Comeback geben

Marieke Blase bleibt bis 2020

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Durchsetzungswille: Wie hier bei ihrem einzigen Erstligaspiel für Bad Wildungen gegen Borussia Dortmund und Mira Emberovics (links) will Marieke Blase auch am Samstag gegen den Thüringer HC ihren großen Kampfgeist beweisen.

Bad Wildungen. Rechtzeitig vor dem Spiel am Samstag gegen ihren Ex-Klub, Tabellenführer Thüringer HC, meldet sich die Bad Wildunger Rückraumspielerin Marieke Blase wieder fit und hat ihren am 30. Juni 2018 auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert.

Die 23-Jährige hat drei Kreuzbandoperationen im rechten Knie hinter sich. „Ich bin sehr froh, weitere zwei Jahre hier in Bad Wildungen bleiben zu dürfen. Es ist für mich wie eine zweite Chance im Leben, endlich gesund auf dem Handballfeld zeigen zu dürfen, was ich kann! Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er immer an mich geglaubt hat. In den nächsten zwei Jahren möchte ich dieses Vertrauen auf dem Feld zurückgeben und zeigen wofür ich hierhergekommen bin“, sagte Blase.

Bremmer: „Riesentalent“

„Trotz ihrer Verletzung war es für mich immer klar, dass wir Marieke unbedingt behalten wollen. Man merkt ihr an, dass sie eine absolute Leistungssportlerin, sowohl im Herzen als auch im Kopf, ist. Trotz der Rückschläge hat sie nie aufgegeben und war immer Teil des Teams. Ich zolle ihr da größten Respekt für ihre Leistung. Sie ist für mich weiterhin eines der größten Talente in Deutschland auf ihrer Position und dieses Potenzial wollen wir jetzt nutzen“, sagt die Trainerin.

„Ich möchte mich auch ausdrücklich für die Unterstützung von allen Seiten bedanken, egal ob vom Management, Trainerteam, Partnern und Sponsoren, den Mitspielerinnen, meiner Familie und meinem Freund – ohne sie hätte ich diese schwere Zeit so nie überstanden“, sagt Blase, die als Physiotherapeutin im Gesundheitszentrum Helenenquelle der Zeiss-Sanatorien tätig ist. (jh/r)

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