Juniorinnen-Nationalspielerin verlängert Vertrag in Bad Wildungen

Auch Abwehr-Ass Mühlner bleibt den Vipers treu

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Sie sieht in Bad Wildungen perfekte Rahmenbedingungen, um eine noch bessere Handballerin zu werden: Maxi Mühlner (Mitte), hier im Spiel gegen Bensheim, möchte auch in der kommenden Saison Tore für die Vipers werfen.

Bad Wildungen – Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen feilen weiter an den Planungen für die neue Saison: Auch ein Abwehr-Ass bleibt.

Nachdem der Handball-Bundesligist schon vergangene Woche den Verbleib von Sabine Heusdens und Anna Frankova vermeldete, teilten die Vipers nun die Vertragsverlängerung von Maxi Mühlner mit. Die 18-Jährige sagte für ein weiteres Jahr zu, wobei die Vipers mitteilten, dass eine längere Zusammenarbeit mit der Perspektivspielerin angedacht ist. 

Die 1,78 Meter große Kreisläuferin wechselte im Sommer aus Dänemark nach Bad Wildungen und stellte in ihrer ersten Saison bereits ihr Potenzial unter Beweis. Vor allem in der Abwehr ist sie für die Mannschaft trotz ihres jungen Alters eine wichtige Stütze. 

Tessa Bremmer ist daher froh, das Talent zu halten. „Maxi ist ehrgeizig und übernimmt schon viel Eigenverantwortung. Sie lernt extrem schnell und ist eine tragende Säule in unserer Abwehrarbeit“, sagt die Trainerin, die auch die Fortschritte im Angriffsspiel hervorhebt. „Auf ihre weitere Entwicklung freue ich mich sehr.“ Bis zu ihrem Wechsel nach Dänemark spielte Mühlner in Leipzig und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften. 2017 konnte sie mit der Jugend-Nationalmannschaft überraschend den Europameister-Titel feiern.

Im Elitekader des DHB

Inzwischen gehört die Schülerin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums dem Elitekader des Deutschen Handball-Bundes an. Auch Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel freut sich über die weitere Zusammenarbeit: „Tessa Bremmer hat wieder gezeigt, dass sie junge Spielerinnen sehr gut weiterentwickeln kann und wir unseren eingeschlagenen Weg, Nachwuchsspielerinnen an die Bundesliga heranzuführen, erfolgreich fortführen.“ Mühlner selber spricht von „perfekten Rahmenbedingungen“, die sie in Bad Wildungen vorfinde.

„Auch sportlich bin ich bisher sehr zufrieden und denke, dass ich mit dem Vertrauen, das Tessa mir gibt, weiterhin große Fortschritte machen werde.“ (tsp)

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