Bad Wildungen hofft bei heimstarken Frisch Auf-Handballerinnen auf Punkte

Handball: Vipers mit gutem Gefühl nach Göppingen

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Allein gegen vier: Die Noch-Göppingerin und künftige Viper Maxime Struijs wird von den Bad Wildungerinnen Lisa-Marie Preis, Tamara Haggerty und Sabine Heusdens (von links) attackiert, während HSG-Torfrau Rinka Duijndam die Szene beobachtet. 

Bad Wildungen. Zwei Wochen nach der unglücklichen 21:22-Niederlage bei Borussia Dortmund wollen die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen am Samstag (19 Uhr, EWS-Arena) bei Frisch Auf Göppingen in die Erfolgsspur zurückkehren.

„Ich bin optimistisch, dass wir dort eine Chance haben“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer vor dem dritten Aufeinandertreffen der Vipers mit dem Tabellensiebten in dieser Saison. Gegen die Mannschaft von Trainer Aleksandar Knezevic hatte der Neunte zunächst am 4. November 2017 im Pokalachtelfinale in der heimischen Ense-Halle mit 25:20 gewonnen, bevor die Südwaldeckerinnen an gleicher Stelle am 10. Februar gegen die Schwäbinnen mit 28:31 verloren.

Aggressivität wichtig

„Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir Göppingen schlagen können, was wir ja auch schon im Pokal gezeigt haben“, sagt Bremmer, was aber „großen Kampfgeist“ voraussetze. Denn bei der Niederlage in der Liga „hat man gesehen, dass wir so ein Spiel auch verlieren können, wenn wir in der Abwehr nicht aggressiv genug sind.“ Bei den heimstarken Frisch Auf-Handballerinnen (12:6 Punkte zu Hause) sieht Bremmer die Rückraumreihe mit den Torjägerinnen und Halbspielerinnen Michaela Hbrkova (rechts) und Prudence Kinlend sowie der Spielmacherin und künftigen Viper Maxime Struijs als herausragend an.

„Wir müssen die Göppinger Angriffe frühzeitig unterbinden“, fordert Bremmer. Zudem verfüge Göppingen in der niederländischen Nationalkeeperin Kristy Zimmerman, die nach der Saison zu Spitzenreiter Thüringer HC wechseln wird, und der und der routinierten Ungarin Edith Lengyel über zwei „gute Torhüterinnen“.

Dass die Göppingerinnen mit erstaunlichen 23:15 Punkten nach Blomberg-Lippe die Überraschungsmannschaft der Liga sind, liegt für Bremmer an der „großen Erfahrung“ des Teams. (jh)

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