Bad Wildungen setzt sich gegen Gastgeberinnen, Most und Berlin durch 

Handball: Vipers mit Turniersieg in Halle 

Freie Bahn: Die Bad Wildunger Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (links) hat sich hier gegen die Lintforterin Becky van Nijf durchgesetzt. 

Halle. Drei Spiele, drei Siege. Die HSG Bad Wildungen hat ihren Titel beim Halle/Saale-Cup erfolgreich verteidigt.

 „Ich bin sehr zufrieden. Das war ein Schritt in die richtige Richtung“, freute sich Vipers-Trainerin Tessa Bremmer über die lockeren Erfolge über Banik Most, den gastgebenden SV Union Halle-Neustadt und die Spreefüchse Berlin über jeweils 2 x 20 Minuten. Besonders in der Abwehr habe sich ihr Team nach dem „schlechten Spiel“ am Donnerstag bei der 23:29-Niederlage gegen Erstligakonkurrent Borussia Dortmund deutlich gesteigert.

„Es geht bergauf, auch wenn wir in der Abwehr noch Zeit brauchen werden“, konstatierte Bremmer, die auf Linksaußen Sina Ritter (Kniebeschwerden), Kreisläuferin Maxi Mühlner (U18-WM) und die Rückraumspielerinnen Romy Bachmann-Morf (Heirat) und Marieke Blase (Aufbautraining) verzichten musste.

Bad Wildungen – Most 26:15 (15:8). „Wir haben gegen Most in der Abwehr sehr aggressiv gespielt und das auch durchgezogen“, freute sich Bremmer. Gegen den tschechischen Erstligisten überzeugte besonders Kreisläuferin Annika Ingenpaß. „Sie hat insgesamt ein gutes Turnier gespielt“, lobte Bremmer die Ex-Metzingerin, während die niederländische Ersatzspielmacherin Mariel Beugels nach ihrem Meniskusriss ihren ersten Kurzeinsatz hatte.

Bad Wildungen – Halle-Neu- stadt 26:20 (11:9).Angeführt von der niederländischen Halbrechten Anouk Nieuwenweg, die für Bremmer neben Ingenpaß insgesamt die beste HSG-Spielerin in Halle war, kamen die Vipers zu einem ungefährdeten Erfolg über den Erstligaaufsteiger. Bei dem konnte Bremmer einiges ausprobieren und ließ ihr Team bisweilen auch mit der siebten Feldspielerin agieren.

Bad Wildungen – Berlin 24:18 (12:10). Direkt im Anschluss an das Spiel gegen Halle mussten die Vipers gegen den Zweitligisten erneut auf das Handballfeld. Dabei schonte Bremmer ihre Rechtsaußen Busch wegen Kniebeschwerden. Deren Vertreterin Anna Frankova machte mit acht Toren Werbung in eigener Sache beim ungefährdeten Erfolg der HSG. (jh)

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