Bad Wildunger Rechtsaußen fehlt nach Schulteroperation wohl bis Dezember

Handball: Vipers-Neuzugang Vanessa Plümer fällt aus

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Blick nach vorn: Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer und die Spielerinnen Anna-Maria Spielvogel und Maxime Struijs (von links) bei der 21:24-Niederlage gegen Frisch auf Göppingen im vergangenen Oktober. 

Bad Wildungen – Beim Trainingsauftakt der HSG Bad Wildungen war Vanessa Plümer zwar dabei, doch ihr Debüt für den Erstligaelften wird die neue Rechtsaußen wohl erst Ende Dezember geben. Grund dafür ist eine Operation an der rechten Schulter, der sich die 19-jährige Linkshänderin im Mai unterziehen musste.

„Es ist schade, dass sie gleich ausfällt“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer über die vom Drittligisten Frankfurter HC gekommene Blondine.

Die Lehramtsstudentin konnte die derzeitigen Athletikeinheiten aber ebenso mitmachen wie die noch nicht Handball spielfähigen Manuela Brütsch und Maxime Struijs. Während der Schweizer Nationaltorfrau ein Schleimbeutel am Ellenbogen operativ entfernt werden musste, die Vipers-Kapitänin aber bereits nächste Woche wieder voll einsatzfähig sein soll, braucht die niederländische Spielmacherin nach ihrem Riss der Bizepssehne an ihrem rechten Wurfarm noch Zeit, bis sie wieder richtig werfen kann. Bremmer geht aber davon aus, dass dies noch „im Laufe der Vorbereitung“ der Fall sein wird.

Bis auf Abwehrchefin Maxi Mühlner, die sich mit der U19-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft vom 10. bis zum 21. Juli in Ungarn vorbereitet, kann Bremmer auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Nach ihrer Kreuzbandoperation im Vorjahr trainiert auch die Halbrechte Lisa-Marie Preis wieder voll mit. Neben Plümer bringt Bremmer auch die weiteren Neuzugänge Alina Otto (SV Werder Bremen), Vanessa Magg (Spreefüxxe Berlin), Jana Scheib (SG BBM Bietigheim) sowie die Portugiesin Maria Ines Da Silva Pereira (Haukar Handball/Island), die wie die zuletzt verpflichtete Slowakin Erika Rajnohova (Entente Sportive Besançon/Frankreich) nur englisch und noch kein Deutsch spricht, heftig zum Schwitzen. Denn derzeit legt die morgen 36 Jahre alt werdende Trainerin derzeit in Bad Wildungen mit ihrer neuformierten Mannschaft, die vom 20. bis zum 24. Juli ein Trainingslager erneut im niederländischen Egmond aan Zee beziehen wird, die konditionellen und athletischen Grundlagen für die Saison.

Am 7. September gegen Buxtehude

Die neue Runde beginnt für die HSG am 7. September in der Ense-Halle mit dem Heimspiel gegen den Buxtehuder SV, der zuletzt Vierter geworden war. Bis zur Pause aufgrund der Weltmeisterschaft vom 30. November bis zum 15. Dezember 2019 im japanischen Kumamoto bestreiten die Vipers bis zum 16. November sieben Erstligaspiele, bevor die Runde am 26. Dezember weitergeht und am 16. Mai 2020 mit dem Heimspiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union endet. Bremmer ist mit dem noch vorläufigen Spielplan, „der ist ganz gut“, jedenfalls zufrieden. (jh)

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