Schock für die Bad Wildunger Handball-Fans

Vipers-Rechtsaußen Annika Busch droht das Karriereende

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Da flog sie noch: Bad Wildungens Annika Busch (links, gegen Göppingens Prudence Kinlend) hat sich schwer verletzt.

Bad Wildungen. Das hören Fans, Trainer und Teamkolleginnen nicht gern. Annika Busch von den Vipers, bleibt das Verletzungspech treu.

Schock für die HSG Bad Wildungen: Rechtsaußen und Vizekapitänin Annika Busch wird wegen einer Knorpelabsplitterung im linken Knie, die sie beim Spiel gegen Leverkusen (23:27) erlitten hat, „mehrere Monate“ ausfallen. Wegen ihres Knorpelschadens muss die 27-Jährige in den nächsten Wochen operiert werden. 

Erst bei dem Eingriff wird sich die genaue Ausfallzeit herausstellen. Diese könnte sogar ein Jahr betragen, sodass der gebürtigen Dortmunderin im schlimmsten Fall das Karriereende droht. „Ich kann noch nicht sagen, wie es für mich weitergeht. Ich warte erst die OP ab. Die Diagnose trifft mich natürlich sehr, da ich mich gerade nach meinem Kreuzbandriss zurückgekämpft habe.“

Comeback nach Kreuzbandriss

Im März 2017 hatte Busch ihre Handball-Laufbahn zum Ende der Saison 2016/2017 für beendet erklärt, bevor sich der Pechvogel dann im drittletzten Spiel im Mai 2017 bei der HSG Blomberg-Lippe (28:29) einen Kreuzbandriss im linken Knie zuzog. 

Nach erfolgreicher Rehabilitation und weil ihr „der Handball fehlte“, kehrte die abwehrstarke Linkshänderin im Mai 2018 gegen Bietigheim (24:31) auf das Handball-Feld zurück. Sie war auf Anhieb, auch beim vierten Platz beim Final Four-Turnier in Stuttgart, wieder eine Leistungsträgerin, bevor sie nun passen muss. (jh)

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