Nach Berlin stellt zweiter Bundesliga-Verein keinen Lizenzantrag - Celler Zukunft offen

Rosengarten zieht zurück - Vipers haben Klassenerhalt sicher

+
Kein Duell nächste Saison: Nach dem Rückzug von Rosengarten werden die Wildungerin Annika Busch und Ex-Viper Sabine Heusdens (r.) kommende Runde nicht aufeinandertreffen.

Bad WILDUNGEN. Die Handball-Bundesliga der Frauen dünnt sich aus: Die SGH Rosengarten-BW Buchholz, Schlusslicht ersten Liga, hat für die kommende Spielzeit die Lizenzunterlagen nur für die 2. Liga eingereicht.

„Wir sind nicht mehr in der Lage, die hohe finanzielle Belastung der 1. Liga zu stemmen“, sagt Managerin Ilona Heinzelmann. 

Somit stehen die beiden Absteiger aus der 1. Liga mit dem derzeitigen Tabellenneunten Füchse Berlin, der am Donnerstag seinen Rückzug aus der Bundesliga aus finanziellen Gründen erklärte, und Rosengarten-Buchholz fest.

Damit hat die elftplatzierte HSG Bad Wildungen nun den Klassenerhalt bereits sicher.

Zieht Celle in 2. Liga zurück?

Der Vorletzte SVG Celle würde dadurch, obwohl das Team auf einem sportlichen Abstiegsplatz steht, ebenfalls in der nächsten Saison auch in der 1. Handball-Bundesliga spielen. Bei den Niedersächsinnen gibt es aber Überlegungen, dies nur zu tun, wenn sie als Drittletzte auch sportlich den Klassenerhalt schaffen, sodass ein Rückzug der Cellerinnen in die 2. Liga nicht ausgeschlossen ist.

Dagegen haben die beiden aktuell auf den ersten beiden Plätzen der 2. Bundesliga stehenden Teams der Neckarsulmer Sportunion und des TV Nellingen bereits einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga eingereicht. Aus der 2. Bundesliga werden aufgrund der fehlenden Lizenzanträge die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern, derzeitiger Neunter, sowie das aktuelle Schlusslicht SG Mainz-Bretzenheim absteigen. Nach derzeitigem Stand wird es dort nur einen sportlichen Absteiger geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare