1. Frauenhandball-Bundesliga: Energieleistung der ersatzgeschwächten Vipers

Handball: Bad Wildungen schlägt Blomberg-Lippe 26:23

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Fieberten mit: Die verletzten Vipers Romy Bachmann-Morf, Lisa-Marie Preis, Annika Busch, Laura Vasilescu (von links) sowie Maxime Struijs (oben).

Bad Wildungen. Der Start der HSG Bad Wildungen in die Rückrunde der 1. Frauenhandball-Bundesliga ist geglückt. Gegen die HSG Blomberg-Lippe gewann die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer mit 26:23 (13:10).

Vor 800 Zuschauern in der Ense-Halle lagen die Südwaldeckerinnen trotz des Fehlens von Lisa-Marie Preis (Aufbautraining nach Kreuzbandoperation), Annika Busch, Laura Vasilescu (beide Knorpelschaden), Maxime Struijs (Riss der Bizepssehne), Marieke Blase (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Romy Bachmann-Morf (Muskelfaserriss) nach dem 1:0 (2.) nur beim 1:3 (7.) und 3:4 (10.) zurück, bevor die Vipers nach dem 7:4 (13.) das Kommando übernahmen. Einzig beim 17:17 (45.) konnten die Lipperinnen dann noch ausgleichen, bevor die heimische HSG wieder den Ton angab. 

Zwar blieb der bisherige Tabellenachte bis zum 23:24 (59.) dran, bevor die Vipers ihre Energieleistung noch toppten und durch zwei Treffer der mit elf Toren, davon einem Siebenmeter, überragenden Sabine Heusdens bis zum 26:23-Endstand davonzogen. Neben der linken Rückraumspielerin war die Halbrechte Anouk Nieuwenweg (10/3) die beste Bad Wildunger Werferin, während bei Blomberg-Lippe Silje Brons Petersen (6), Celine Michielsen (4) und Angela Steenbakkers (4/3) am erfolgreichsten waren. 

„Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft“, sagte Vipers-Trainerin Bremmer und das konnte sie auf ihren zehnköpfigen Mini-Kader auch sein. (jh)

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