1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers drehen verloren geglaubtes Spiel doch noch

Bad Wildungen schlägt Buxtehude mit 33:27 

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Gehalten: Die starke Bad Wildunger Torfrau Manuela Brütsch bejubelt einen abgewehrten Ball gegen Buxtehude.

Der HSG Bad Wildungen ist die Wiedergutmachung für die 18:33-Niederlage bei Bayer Leverkusen gelungen. Wegen des Coronavirus vor leeren Rängen in der Ense-Halle schlugen die Vipers den Buxtehuder SV mit 33:27 (15:19).

Durch den Erfolg überholten die Südwaldeckerinnen den BSV in der Tabelle und sind nun Achter. Dabei hatte es lange nicht nach einem Bad Wildunger Sieg ausgesehen. Nach dem (3.) holte die HSG das 1:5 (8.) zwar beim 5:6 (10.) fast auf, bevor der Gast das Kommando übernahm und nach dem 8:7 (12.) und dem 13:11 (22.) auf 17:11 nach 27 Minuten davon zog. 

So schien die Partie eine klare Sache für den BSV zu werden. Doch mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der Abwehr drehten die Vipers nach dem 17:20 (37.) die schon verloren geglaubte Partie tatsächlich noch. Beim 21:20 lag die HSG in der 39. Minute erstmals vorne. Zwar glich Buxtehude noch einmal aus, 21:21 (42.), bevor Bad Wildungen auf 27:22 (49.) davon zog und am Ende mit 33:27 die Nase vorn hatte.

Während bei Buxtehude Nationalspielerin Annika Lott mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den Nordhessinnen die eingewechselte Spielmacherin Maria Ines Da Silva Pereira (7), die Halbrechte Jana Scheib (7) sowie Regisseurin Maxime Struijs (6 Tore, davon zwei durch Siebenmeter) die meisten Treffer. 

„Entscheidend für den Sieg war unsere Abwehr in der zweiten Halbzeit“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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