1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers mit verdienter Niederlage

Bad Wildungen verliert gegen VfL Oldenburg mit 30:31 (16:20)

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Freie Bahn: Die Bad Wildungerin Annika Ingenpaß (Mitte) hat sich gegen die Oldenburgerinnen Marie Steffen (links) und Lisa-Marie Fragge durchgesetzt.

Der HSG Bad Wildungen ist die Wiedergutmachung für die 20:24 (12:10)-Niederlage bei Aufsteiger Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten nicht gelungen. Vor den vom Gesundheitsamt genehmigten 120 Zuschauern verloren die Vipers gegen den gegen VfL Oldenburg mit 30:31 (16:20).

Damit fielen die Südwaldeckerinnen durch die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel auf den zwölften Tabellenplatz zurück.

Dabei hatte Bad Wildungen in der Ense-Halle beim 3:1 (5.) und 5:3 (8.) zur Freude seiner Fans noch geführt, bevor der Gast das Spiel drehte, 7:6 (14.), und ab dem 9:7 (15.) endgültig das Kommando übernahm. Dabei profitierte Oldenburg von den vielen Fehlern der sehr abwehrschwachen HSG und zog auch durch schnelle Konter zwischenzeitlich sogar auf 13:7 (23.) und 20:14 (28.) davon. 

Nach der Pause waren die Vipers beim 18:21 (33.) und 22:25 (44.) zwar wieder auf Tuchfühlung, kamen aber aufgrund zu vieler Unzulänglichkeiten im Angriff nicht näher, 27:30 (56.). Das änderte sich erst in den Schlussminuten, als das junge Oldenburger Team Nerven zeigte und sich einige Ballverluste leistete. Bad Wildungen verkürzte 96 Sekunden vor Schluss auf 29:30, bevor Luisa Knippert mit ihrem Treffer zum 31:29 64 Sekunden vor Schluss die Norddeutschen endgültig auf die Siegerstraße einkehren ließ.

Während bei Oldenburg Kathrin Pichlmeier mit neun Treffern sowie Merle Carstensen mit sechs Toren, davon vier durch Siebenmeter, die erfolgreichsten Werferinnen waren, erzielten bei den Nordhessinnen Spielmacherin Maxime Struijs (12/6) und Kreisläuferin Annika Ingenpaß (6) die meisten Treffer. „Der Oldenburger Sieg war verdient, wenn man den gesamten Spielverlauf sieht“, sagte die unzufriedene Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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