Handball: Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer fordert gegen Rödertal deutliche Leistungssteigerung

Vipers: Wiedergutmachung ist angesagt

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Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Mariel Beugels (links) beim Sprungwurf gegen die Nellingerin Roxana-Alina Ioneac.

Bad Wildungen. Nach der in der Höhe peinlichen 22:37-Pleite am vergangenen Samstag bei Pokalsieger Buxtehude SV erwartet Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer von ihrer Mannschaft morgen (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den HC Rödertal „eine Wiedergutmachung“.

Dass die Sächsinnen als punktloser Tabellenletzter nach Südwaldeck kommen und die zehntplatzierten Vipers als klarer Favorit unter Erfolgsdruck stehen, ist der Niederlänsdern „völlig egal. Wir konzentrieren uns auf uns und wissen, dass wir das Spiel natürlich gewinnen müssen. Da ist es egal, ob Rödertal null oder acht Punkte hat“, sagt Bremmer.

Nachdem sich die HSG beim Vierten den vierten enttäuschenden Saisonauftritt in der Fremde nach den Pleiten in Leverkusen (17:19), Oldenburg (25:33) und Blomberg (22:31) leistete und auch bei den Heimniederlagen gegen Nellingen (26:30) und Göppingen (28:31) weit unter ihren Möglichkeiten blieb, hat Bremmer die Zügel angezogen.

„Die Zeit des Redens ist vorbei“, sagt Bremmer, die über die Nichtleistung in Buxtehude so sauer war, dass sie die Erstligahandballerinnen tags darauf zum Straftraining ins Bad Wildunger Stadion beorderte und dort bei klirrender Kälte Runden laufen ließ.

„Die Mannschaft hat im Training gezeigt, dass sie mit ihrer Leistung in Buxtehude nicht zufrieden war“, hat Bremmer erfreut festgestellt, wobei sie kritisiert, dass einige Reservistinnen „zu wenig Druck im Training machen“. Unter diesem stehen die Vipers morgen. „Ich erwartet eine deutliche Leistungssteigerung“, sagt Bremmer.

Obwohl Rödertal abgeschlagen am Tabellenende steht, weiß Bremmer, dass die Vipers den Drittligazweiten der Vorsaison nicht unterschätzen dürfen, der nur aufgrund des Lizenzentzuges des HC Leipzig ins Oberhaus nachrückte. Dort hat sich der mittlerweile 21-köpfige Kader, nachdem Maximilian Busch am 11. Januar für Karsten Knöfler das Traineramt übernahm „deutlich gesteigert“, so Bremmer, die dennoch einen klaren Erfolg erwartet.

Rösike mit Mittelfußbruch

Bei diesem Unterfangen muss sie aber auf Isa-Sophia Rösike verzichten. Die 23-Jährige hat sich bei ihrem Einsatz am Samstag per Doppelspielrecht beim 26:27 für Zweitligist Zwickau bei den Füchsen Berlin einen Mittelfußbruch zugezogen. Die Ex-Rödertalerin wurde bereits operiert. „Sie dürfte mindestens zwei Monate ausfallen“, sagt Bremmer. (jh)

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