1. Frauenhandball-Bundesliga: Starke Vipers

Bad Wildungen schlägt Bensheim 26:19

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Kaum zu stoppen: Die Bad Wildungerin Laura Vasilescu (Mitte), die hier von Merel Freriks (links, Bensheim/Auerbach) und Rafika Ettaqi attackiert wird.

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat sich Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Frauenhandball-Bundesliga verschafft. Gegen die HSG Bensheim/Auerbach siegte die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer mit 26:19 (10:10) und weist als Tabellenneunter nunmehr vier Punkte Vorsprung vor dem Dreizehnten auf dem ersten Abstiegsplatz auf.

Vor 1100 Zuschauern in der vollbesetzten Ense-Halle verlief die Partie zwischen den Nord- und Südhessinnen bis zum 15:16 (43.) ausgeglichen, bevor die Vipers vor ihren begeisternden Fans mit einem 9:0-Lauf zum 25:15 (56.) innerhalb von 13 Minuten alles klar machten und der Vorletzte erst beim 16:25 in der 57. Minute seine 14-minütige Torflaute beendete. Beim 13:13 (37.) hatte das Team von Gäste-Trainerin Heike Ahlgrimm, das nur beim 1:0 (1.), 2:1 (2.) und 11:10 (31.) geführt hatte, in der kampfbetonten Partie letztmals ausgeglichen.

 Gestützt auf Torfrau Manuela Brütsch und Spielmacherin Laura Vasilescu hatten die Südwaldeckerinnen zwischenzeitlich bereits mit 8:5 (18.) und 9:6 (19.) in Führung gelegen. Bei den Vipers waren neben Vasilescu (sechs Tore), Kreisläuferin Annika Ingenpaß, die sieben Treffer, davon vier durch Siebenmeter erzielte, sowie Romy Bachmann-Morf (5) die besten Werferinnnen, während bei Bensheim/Auerbach Carolin Schmele (6/4) am besten traf. 

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte HSG-Trainerin Bremmer nach dem unerwartet klaren Sieg. (jh)

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