Tagebuch vom Trainingslager des Bundesligisten – Teil 3 und Schluss

Handballerinnern der Wildunger Vipers erleben das etwas andere holländische Nachtleben

Handballspielerinnen der Bad Wildunger Vipers im Trainingslager in Holland
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Strandarbeit: Auch so kann man eine Treppe hinaufgehen - die Handballspielerinnen der Bad Wildunger Vipers machen es vor.

Nachtwanderungen kennt jeder, aber Nacht-Teambuilding wohl eher nicht. Üblicherweise beginnen die Tage der Handballerinnen der Wildunger Vipers in ihrem Trainingslager im niederländischen Egmond aan Zee kurz nach Sonnenaufgang.

Egmond aan Zee – Nicht so am vierten Tage des Aufenthaltes am Meer, denn um kurz nach Mittagnacht wurden die Spielerinnen geweckt - das war bei einigen gar nicht so einfach. Das Trainer-Duo Tessa Bremmer und Sebastian Wrzosek hatten zum Thema Teambuilding eine Überraschung versprochen und sie hielten Wort.

Diesmal stand keine Schnitzjagd durch die Stadt oder auf einem Paintball-Gelände auf ihrem Plan, sondern es ging in drei Gruppen in stockdunkeler Nacht zu den Bussen und es wartete auf die Spielerinnen eine Fahrt ins Unbekannte. Während sie noch ein wenig müde da saßen, stand Kopftraining während der Fahrt an. 60 Begriffe sollten sie sich merken, die wurden später wieder wichtig.

Begriffe merken, um sich Zeit zu kaufen

Denn für jeden wiedergegebenen richtigen Begriff erhielt ein Team Zeit, um sich einen Blick auf die digitale Landkarte zu „erkaufen“. Das Spiel könnte man so nennen: Aussteigen und den Weg zurückfinden. Natürlich war der Rückweg zum Hotel gespickt mit Gruppenaufgaben. So kam bis in die frühen Morgenstunden ein rund zehn Kilometer langer Fußmarsch zusammen.

Sportlich ging es nach dem Frühstück am Strand weiter: Am Schlusstag bot Bremmer ihren Spielerinnen noch einmal Konditionbolzen an. Es hieß Muskelkraft einsetzen und Geschwindigkeit aufnehmen - jeder weiß wie anstrengen das auf Sandboden ist. Nach dem Balltraining am Nachmittag war es geschafft: Fünf anstrengende und schöne Trainingstage liegen hinter den Spielerinnen. Damit endet die erste Vorbereitungsphase der Vipers.

Nach der Pause startet Anfang August Phase zwei der Saisonvorbereitung, in der der Fokus nicht mehr auf dem athletischen Bereich liegt, sondern dann wird zur Freude des Teams vor allem Handball gespielt.  red/rsm

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