HSG-Trainerin Bremmer: „Sabi wird noch wichtiger“

Heusdens und Frankova bleiben den Vipers treu

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Darf noch ein paar Tänzchen mit Trainer Tessa Bremmer machen: Sabine Heusdens (links) soll in der neuen Saison das junge Team der Vipers in der Bundesliga führen.

Bad Wildungen – Gespielt wird erst einmal wieder nicht bei den Handballfrauen der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim. Die Hinrunde ist beendet, am 16. Februar geht es daheim gegen Blomberg-Lippe weiter.

Die sportliche Bilanz ist gemischt beim heimischen Tabellenzehnten, der aber bei der 28:31-Niederlagen gegen den Thüringer HC Tessa Bremmer stolz machte. „Vor allem was das Selbstbewusstsein und die Überzeugung betrifft, habe ich einen deutlichen Aufwärtstrend erkannt“, sagte die Viper-Trainerin nach dem Spiel am vorigen Mittwoch.

Während sie weiter mit dem fehlenden Rhythmus aufgrund des „schiefen“ Terminplans klar kommen muss, nutzen die Verantwortlichen hinter den Kulissen die Pausen, um die Planungen für die neue Saison voranzutreiben. Neueste gute Nachricht für die Fans: Sabine Heusdens und Anna Frankova bleiben der Badestadt und den Vipers treu.

„Sabi“ ist quasi schon ein alter Hase im Wildunger Handballgeschäft. Die Nummer vier der Vipers spielte bereits von 2009 bis 2013 für die HSG, ehe sie vier Jahre für die SGH Rosengarten-Buchholz auf Torejagd ging. 

Heusdens: In Wildungen privates Glück gefunden

Nun hat die Niederländerin kurz nach ihrem 31. Geburtstag ihren Kontrakt verlängert – auch deshalb, weil sie in der Kurstadt inzwischen eine neue Heimat gefunden hat. „Ich möchte in der kommenden Saison vor allem den jungen Spielerinnen mit meiner Erfahrung helfen. Zudem habe ich in Bad Wildungen auch mein privates Glück gefunden“, sagt Heusdens.

Und auch ihre Trainerin setzt auf sie in einer mehr denn je verantwortungsvollen Rolle. „Sabi hat schon oft bewiesen, wie wichtig sie für die Mannschaft ist, vor allem mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Leidenschaft. Da wir nächste Saison ein sehr junges Team haben werden, wird ihre mentale Führungsstärke noch wichtiger werden für uns“, sagt Tessa Bremmer.

Gute Entwicklung von Frankova

Anna Frankova wechselte 2017 von den Rödertalbienen nach Bad Wildungen. Die tschechische Außenspielerin ging schon mit 18 Jahren aus ihrer Heimat Prag nach Deutschland, um die nächsten Schritte in ihrer Karriere zu machen. Nach dem Ausfall von Annika Busch ist Frankova zur Stammspielerin im Team von Tessa Bremmer geworden. Diese Rolle bestätigt sie von Spiel zu Spiel mit überzeugenden Leistungen.

Auch Anna Frankova (Bild rechts) hat ihren Vertrag bei der HSG Bad Wildungen verlängert.

Daher war der Verbleib von Frankova für Bremmer „sehr wichtig. Sie hat sich, seitdem sie in Bad Wildungen ist, stetig weiterentwickelt“, so die Trainerin über die 22-Jährige, die eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin absolviert. Sie habe sich inzwischen an diese Doppelbelastung sehr gut gewöhnt und sportlich in vielen Bereichen gesteigert, meint Bremer.

Das bestätigt Frankova: „Ich habe mich in Bad Wildungen sehr gut eingelebt, merke, dass ich hier sportlich bereits viele Schritte nach vorne gemacht habe und mich auch zukünftig noch positiv entwickeln kann“, zeigt sich die Tschechin froh über das Vertrauen in sie.

Gimpel freut sich über Konstanz

„Es ist schön zu sehen, dass sich die Spielerinnen bei uns wohlfühlen“, sagt Uwe Gimpel, Geschäftsführer der Vipers, der sehr erfreut ist über die Konstanz in der Mannschaft.

Natürlich seien Veränderungen im Kader normal und auch gewollt. „Aber wir haben in den letzten Jahren in Bad Wildungen eine ganze Reihe an Spielerinnen, die schon über mehrere Spielzeiten bei uns sind. Das bestätigt die hervorragende Arbeit, die Tessa Bremmer und das gesamte Team der Vipers hier leisten.“ (schä)

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