Bad Wildungen geht mit 17:49 (7:22) gegen Bietigheim unter

Höchste Erstligapleite kassiert

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Kein Durchkommen. Die Bad Wildungerin Christina Zuber (M.) wird von den Bietigheimerinnen Maura Visser (l.) und Susann Müller festgemacht.

Bad Wildungen. 19 Minuten waren beim Stand von 6:14 gespielt, als sich Tessa Bremmer auf der Bad Wildunger Bank zur Seite abdrehte.

Die HSG-Trainerin war gefrustet über das harmlose Angriffsspiel ihres Teams gegen Bietigheim. Doch es sollte noch schlimmer kommen, sehr viel schlimmer: Nach dem 7:15 (20.) durch Anouk Nieuwenweg, die ein Totalausfall war, blieben die Vipers mehr als zwölf Minuten ohne Tor, sodass bereits beim 7:22-Halbzeitstand der Sieg der SG BBM längst klar war. Diese hatten am Ende die Vipers sogar mit 49:17 auseinandergenommen.

Damit hatten die Gäste der in allen Belangen desolaten HSG deren höchste Niederlage in ihrer Erstligageschichte zugefügt. Bremmer: „Einfach nur peinlich“ „Ich habe auf der Bank nur gedacht, bitte lasst das Spiel jetzt enden“, sagte Bremmer nach dem Offenbarungseid ihrer Mannschaft, in der auch die Rückraumspielerinnen Petra Nagy und Laura Vasilescu keine Akzente setzen konnten.

„Man kann gegen Bietigheim verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise. Das waren nur 20 Prozent Einstellung und nur 20 Prozent Leistung. Wie wir gespielt haben, war einfach nur peinlich“, zürnte Bremmer. „Ich habe sehr großen Respekt vor den Zuschauern, dass sie uns sogar noch angefeuert haben und bis zum Ende ausgehalten haben. Ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte“, fügte die aufgebrachte Trainerin an, wobei nur 360 Zuschauern die vorgezogene Begegnung gegen das Starensemble der SG in der Ense-Halle verfolgt hatten.

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