HSG Bad Wildungen erwartet den Tabellenvorletzten Bensheim/Auerbach

Vipers vor eminent wichtigem Spiel gegen van Gulik und Co.

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Freie Bahn: Die Göppingerinnen Prudence Kinlend (links) und Anja Brugger können der Bad Wildunger Rechtsaußen Anna Frankova nur noch hinterherschauen. 

Bad Wildungen. Zweimal hat Bad Wildungen daheim unnötig verloren, gegen Nellingen (26:30) und  Göppingen (28:31). Aber: „Es ist noch zu früh, um in Panik zu verfallen“, sagt Trainerin Tessa Bremmer vor dem wichtigen Match am Samstag 19 Uhr, Ense-Halle) gegen die HSG Bensheim/Auerbach.

Die Niederländerin will sich bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Vorletzten, die bei einer weiteren Pleite bis auf einen Zähler zusammenschrumpfen könnten, auch nicht an der „blöden Rechnerei“ im Voraus beteiligen. „Wir stehen noch lange nicht auf einem Abstiegsplatz“, sagt die 34-Jährige.

„So ein Tief gehört dazu“

„Ich weiß natürlich auch, dass bei einer Niederlage gegen Bensheim der Druck größer werden würde, aber ich habe als Trainerin gelernt, dass so ein Tief, in dem wir derzeit stecken, dazugehört“, sagt Bremmer. Ihre Mannschaft setze sich selbst unter Druck, „aber nicht wegen des Tabellenplatzes, sondern weil wir zuletzt nach dem guten Januar im Februar zwei schlechte Spiele gemacht haben und wissen, dass wir mehr können“, so die ehemalige Kreisläuferin.

„Wir wollen die Zuschauer wieder begeistern“, sagt die Trainerin vor dem Duell mit dem Zweitligameister der Vorsaison, der zuletzt 6:6-Punkte nach dem Start mit 0:12 Zählern holte.

„Gefährliches Dreieck“

„Bensheim ist gut drauf. Für sie ist das Spiel Abstiegskampf pur“, sagt Bremmer über das Team um Ex-Vipers-Spielmacherin Sarah van Gulik. „Sarah bildet mit Carolin Schmele auf halblinks und Caroline Thomas am Kreis ein sehr gefährliches Dreieck“, so die Bad Wildunger Trainerin. Gegen die 1,85 Meter große und wurfgewaltige Schmele, die Bensheim Mitte November Nachverpflichtete, „müssen wir frühzeitig rausgehen“, sagt Bremmer. „Jetzt müssen wir den Schalter umlegen, damit wir den Anschluss ans Mittelfeld nicht verpassen“, fügt die Trainerin des Zehnten an, wobei die Vipers bei einem Sieg und dann fünf Punkten Vorsprung auf Abstiegsrang 13 wieder nach oben gucken könnten.

 Weil „die „Konzentration und der Kampfgeist im Training“ gut gewesen seien, ist Bremmer zuversichtlich, dass die Vipers mit einem eminent wichtigen Sieg in die Erfolgsspur zurückkehren werden, während bei einer Pleite die Lage für die Gastgeberinnen bedrohlich werden würde. (jh)

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