HSG Bad Wildungen im Testspiel 30:30 (18:15) gegen französischen Erstligisten Bourg de Péage Drome

Vipers verspielen zum Schluss Fünf-Tore-Vorsprung

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Ausgehebelt: Die Wildungerin Anna-Maria Spielvogel (Mitte) wird von Meryle Praly (links) und Aminata Sow (rechts) attackiert, während Maelle Faynel die Szene im Hint ergrund beobachtet. Foto: malafo

Bad Wildungen - HSG Bad Wildungen hat sich im Testspiel beim 30:30 (18:15) gegen den französischen Erstligisten Bourg de Péage Drome gut präsentiert. 

Obwohl die Vipers noch eine 26:21-Führung (47.) verspielten, war Trainerin Tessa Bremmer mit dem Test zufrieden. „Wir haben mit viel Tempo gespielt und gute Phasen gehabt.“

Vor nur 130 Zuschauern in der Ense-Halle standen bei den Vipers Spielmacherin Maxime Struijs, die als Vorlagengeberin glänzte, Linksaußen Anna-Maria Spielvogel und Maxi Mühlner am Kreis auf den besonders umkämpften Positionen in der Anfangsformation. Nach dem 3:3 (4.) setzten sich die Vipers durch einen Dreierpack der Halblinken Sabine Heusdens auf 6:3 ab (9.), bevor Heusdens, Spielvogel und die quicklebendige Rechtsaußen Anna Frankova auf 9:4 (10.) erhöhten.

Ab der 14. Minute wechselte Bremmer durch. Nachdem die Gäste auf 7:9 (16.) verkürzt hatten, traf die eingewechselte Kreisläuferin Annika Ingenpaß nach Pass der ebenfalls von der Bank gekommenen Marieke Blase zum 11:7 (18.). Wie Struijs glänzte auch die für Jana Scheib auf halbrechts eingesetzte Ex-Thüringerin als Anspielerin bei der HSG. Diese setzte immer wieder auf ihr Tempospiel, auch weil im Positionsangriff teilweise die Durchschlagskraft fehlte. Dadurch konnten die Französinnen auf 10:12 (22.) verkürzen, wobei die Südwaldeckerinnen aber weiter das Spiel bestimmten, 16:12 (28.) und ihre gute Frühform demonstrierten.

Überraschend hatte Bremmer die junge Spielmacherin Erika Rajnohova in der Abwehr auch im Innenblock eingesetzt, wo sich die Slowakin ordentlich schlug.

Nach dem 19:15 (31.) durch die nun im linken Rückraum spielende Blase lief bei den Vipers wenig zusammen, sodass der Gast mit dem 19:19 (36.) ausglich. Angeführt von der auch auf den Halbpositionen eingesetzten Regisseurin Maria Ines Da Silva Pereira konterte die HSG, 22:19 (41.), 25:20 (45.). In der 4:2-Abwehr erwies sich die Portugiesin dabei auf der Spitze als stark.

Nach dem 26:21 (47.) riss bei der HSG aber der Faden und der Gast ging 32 Sekunden vor Schluss sogar 29:28 in Führung. Doch per Siebenmeter gelang Blase 19 Sekunden vor Schluss noch der 30:30-Ausgleich.

Am heutigen Donnerstag  testen die Vipers gegen Kirchhof (18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen). (jh) 

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