Bundesligist HSG Bad Wildungen bleibt eine weitere Führungsspielerin erhalten

Miranda Schmidt-Robben bleibt - Johanna Stockschläder geht

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Erzielt weiter ihre Tore für die Vipers: Miranda Schmidt-Robben.

Bad Wildungen. Eine weitere Leistungsträgerin und Führungsspielerin hat bei der HSG Bad Wildungen Vipers ihren Vertrag verlängert: Miranda Schmidt-Robben wird auch in der nächsten Saison 2017/2018 in Bad Wildungen auflaufen.

Den Vipers bleibt somit eine wichtige und erfahrene Führungskraft erhalten, die bereits seit acht Jahren in Nordhessen spielt. Denn seit 2009 läuft die Linksaußen schon für die Kurstädter auf und ist für die Mannschaft sowie Fans zu einer bedeutsamen Spielerin geworden.

Trainerin Tessa Bremmer ist sehr glücklich über die Vertragsverlängerung: „Miri hat auch in dieser Saison wieder gezeigt, wie wichtig sie für die Mannschaft ist. Sie ist nicht nur im Angriff sehr treffsicher und durchsetzungsstark, sondern auch in der Abwehr eine echte Kämpferin, die für jede Gegnerin sehr unangenehm ist. Dazu verfügt sie über die Fähigkeit, eine ganze Mannschaft mitreißen zu können, was bei so einem jungen Team extrem wichtig ist. Ich freue mich, so eine Führungspersönlichkeit noch ein Jahr bei uns behalten zu können“, so Bremmer über die Niederländerin, die auch in sportlich schwierigen Phasen Verantwortung für das Team übernommen hat. 

Schmidt-Robben hat sich in den vergangenen Jahren mit ihrer Familie in Nordhessen ein Zuhause aufgebaut und ist somit mittlerweile mit der Region stark verbunden. Dies ist auch einer der Gründe für die vorzeitige Verlängerung des Kontraktes bei den Vipers, erklärt sie: „Ich habe mich entschieden, ein weiteres Jahr bei den Vipers zu spielen, auch um die bisherige Arbeit rundum das Projekt Bundesliga-Handball in Bad Wildungen zu unterstützen und langfristig zu sichern. Außerdem habe ich immer noch großen Spaß am Leistungssport und körperlich geht es mir auch noch richtig gut. Auch im Privaten läuft alles sehr gut – das Zusammenspiel von Familie, Beruf und Sport ist mittlerweile super eingespielt, sodass der Vertragsverlängerung nichts im Wege stand.“

Zugleich ist auch eine weitere Personalie der Vipers entschieden: Der Kontrakt mit Außen- und Rückraumspielerin Johanna Stockschläder wird in gegenseitigem Einvernehmen nicht verlängert. „Johanna ist als Talent vor drei Jahren von Bayer Leverkusen nach Bad Wildungen gewechselt und hat eine positive Entwicklung durchlaufen“, führt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel aus. Nun sei Zeit für neue Wege in ihrer sportlichen Laufbahn. (r)

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