HSG Bad Wildungen unterliegt 27:30 beim VfL Oldenburg

Mutiger Vipers  Auftritt bleibt unbelohnt

+
Laura Vasilescu (Nr. 23) war in Oldenburg einmal mehr die Anführerin der Wildungen Vipers, aber auch ihre elf Tore reichten nicht für einen Punktgewinn.

Oldenburg. Die Wildungerinnen haben den Favoriten kräftig geärgert, sich für ihren mutigen Auftritt aber nicht belohnt.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit schnupperten die „Vipers“ an der Überraschung, am Ende verloren die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen dann doch mit 27:30 (13:12) beim VfL Oldenburg.

Dass sie mit hängenden Köpfen ihre treuen Anhänger auf der Tribüne abklatschten, sagt alles über den leidenschaftlichen Auftritt am Sonntag aus.

„Das Ergebnis ist sehr bitter. Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt, da wir so lange in Führung lagen“, bedauerte Trainerin Tessa Bremmer, die ihrem kleinen Kader ein dickes Lob aussprach: „Die Spielerinnen waren von Anfang an da und sehr emotional.“

Bremmer musste auf die angeschlagene Annika Busch verzichten. Dennoch zeigte der Drittletzte der Bundesliga vor 718 Zuschauern von Beginn an Präsenz und ließ die Gastgeberinnen nicht in ihr gefürchtetes Tempospiel kommen.

Nach einer Viertelstunde führte die HSG mit 7:4 und zwang VfL-Trainer Leszek Krowicki, der den Gäste-Auftritt nach der Partie lobte, zu seiner ersten Auszeit. Vier Tage nach der 29:19-Gala gegen Borussia Dortmund wirkte seine Mannschaft stellenweise fahrig und leistete sich ungewohnt viele Fehler.

Die „Vipers“ wiederum packten in der Abwehr beherzt zu und machten Oldenburg damit das Leben schwer. Auch Torfrau Manuela Brütsch wuchs über sich hinaus. Sie entschärfte vor der Pause zwei Siebenmeter von Angie Geschke und Inger Smits. Zudem reagierte sie bei einigen Tempogegenstößen ausgezeichnet. Mit 20 Paraden trug sie maßgeblich zum offenen Duell bei.  (Oliver Bloch)

Mehr lesen Sie in der Montagausgabe der WLZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare