Niederländerin ersetzt bei Bad Wildunger Handballerinnen Vanessa Magg

Sabine Heusdens bei Vipers zurück

Wieder im Vipers-Trikot: Sabine Heusdens.
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Wieder im Vipers-Trikot: Sabine Heusdens.

Personeller Paukenschlag bei Handball-Erstligist HSG Bad Wildungen: Die Vipers haben ihre langjährige Leistungsträgerin Sabine Heusdens reaktiviert, die nach dem durch Corona bedingten Saisonabbruch Mitte März ihre Karriere eigentlich beendet hatte. Die Rückkehr der 32-jährigen Halblinken war nach dem Saisonaus von Vanessa Magg (Kreuzbandriss) die naheliegendste Lösung.

Aufgrund der Verletzung von Vanessa Magg, die sich möglichst zeitnah einer Knieoperation unterziehen muss, mussten die Verantwortlichen der HSG Bad Wildungen Vipers reagieren. „Vanessa ist nach ihrer letzten Verletzung sehr gut zurückgekommen und war fester Bestandteil unserer Planung. Vanessa war mittlerweile wieder top fit. Ees tut uns unheimlich leid für sie. Wir wünschen ihr alles Gute für die Reha und werden sie natürlich bestmöglich bei allem unterstützen“ kommentiert Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die Situation. Beim Vorbereitungs-Testspiel in Dortmund ist Vanessa Magg unglücklich bei der Landung auf dem Fuß der gegnerischen Spielerin umgeknickt und hat sich eine Knieverletzung zugezogen.

„Will jungen Spielerinnen helfen“

Um mehr Planungssicherheit und Stabilität im Rückraum zu garantieren, waren die Vipers gezwungen nochmals zu handeln und konnten dabei einen Überraschungscoup landen sowie zugleich eine alte Bekannte zurückgewinnen. Mit Sabine Heusdens gibt eine Spielerin ihr Comeback, die eigentlich letzte Saison schon ihr Karriereaus bekannt gegeben hatte. „Nach meinem Karriereende stand ich natürlich immer noch in Kontakt mit Tessa. Leider kam jetzt die traurige Nachricht, dass Vanessa sich verletzt hat und somit auch die Frage, ob ich es mir vorstellen könnte auszuhelfen und doch noch einmal zu spielen. Ein paar Tage später war dann alles in trockenen Tüchern und ich freue mich drauf, das Team zu unterstützen und meine Erfahrung weiterzugeben. Ich will die jungen Spielerinnen gerne ein Stück weit an die Hand nehmen.“

Auch Bremmer freut sich über die schnelle Einigung und die Rückkehr von Heusdens: „Mit Sabi zu sprechen war für mich die logischste Wahl, da der Kontakt zwischen uns ist ja immer noch bestand. Durch unsere lange gemeinsame Zeit kennt sie die Mannschaft und unser Spielsystem. In diesem Jahr wird sie jedoch eine andere Rolle einnehmen und die jungen Spielerinnen unterstützen und weiter voranbringen. Ich denke, dass wir alle von ihrer jahrelangen Bundesligaerfahrung profitieren können.“   red/jh

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