Handball-Bundesliga der Frauen: Ärztliche Diagnose bei Wildunger Spielerinnen

Pech für Da Silva Pereira - Aufatmen bei Jana Scheib

Maria Ines Da Silva Pereira (Mitte), die sich hier zusammen mit Larissa Platen (links) der Oldenburgerin Kathrin Pichlmeier (Zweite von links) entgegenstellt, während Annika Ingenpaß (rechts) vor Torfrau Manuela Brütsch (verdeckt) Marie Steffen festhält.
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Kann sich verletzungsbedingt längere Zeit nicht für die Vipers strecken: Maria Ines Da Silva Pereira (Mitte), die sich hier zusammen mit Larissa Platen (links) der Oldenburgerin Kathrin Pichlmeier (Zweite von links) entgegenstellt, während Annika Ingenpaß (rechts) vor Torfrau Manuela Brütsch (verdeckt) Marie Steffen festhält.

Pech für Maria Ines Da Silva Pereira, Glück für Jana Scheib: Die ärztliche Diagnosen der beiden Spielerinnen des Handball-Bundesligisten HSG Bad Wildungen Vipers sind da.

Bad Wildungen – Während sich bei der portugiesischen Spielmacherin auch bei der zweiten Untersuchung durch eine Magnetresonanztomographie (MRT) der Verdacht auf einen Anriss des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk bestätigte und die 29-jährige Regisseurin deshalb operiert werden muss, erwies sich Scheibs im Pokalspiel gegen den SV Union-Halle Neustadt (37:31) am vergangenen Samstag aufgetretene Verletzung laut Vipers-Trainerin Tessa Bremmer beim MRT „nur als kleiner Erguss“ im rechten Knie. So kann die 20-jährige Halbrechte schon wieder mittrainieren.

„Gerade in der Abwehr, wo sie eine Super-Verteidigerin ist, wird Maria uns sehr fehlen“, sagt Bremmer über ihre wohl beste Deckungsspielerin. Zuletzt überzeugte die Defensivallrounderin auch im Angriff der HSG.

Dort hätten die Vipers einen Ausfall von Scheib kaum kompensieren können, auch weil die Ex-Bietigheimerin die einzige Linkshänderin im Rückraum der Erstligahandballerinnen ist.

Kein Wunder, dass Bremmer „riesig erleichtert“ war, dass Scheib, die in beiden Knien schon je einen Kreuzbandriss hinter sich hat, nicht länger ausfällt. „Auf Jana können wir nicht verzichten“, sagt Bremmer und bescheinigt dem Riesentalent „super drauf zu sein“. (jh)

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