Handball: Vipers schlagen Frankfurt/Oder

Ein Team besiegt „HC Mietzner“

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Bad Wildungen - Beim 32:30 (15:14)-Erfolg agiert Bad Wildungen mit den überragenden Petra Diener und Ruta Latakaite als Mannschaft, während beim Frankfurter HC Franziska Mietzner die Unterstützung fehlt.

(jh) Als Diener 70 Sekunden vor Schluss beim Stand von 31:28 für die HSG den zweiten Siebenmeter von Franziska Mietzner hielt, war die Partie endgültig zugunsten der Vipers entschieden. Während die mit 14 Toren überragende Frankfurterin danach ebenso wie ihre Teamkolleginnen mit hängendem Kopf auf der Auswechselbank saß, wurden die Bad Wildungerinnen von ihren Fans nach dem souveränen Sieg begeistert abgeklatscht. „Wir können richtig stolz auf die Mannschaft sein. Alle Spielerinnen haben von Beginn an die positive Aggressivität ausgestrahlt“, freute sich Trainer Markus Berchten.

Dass die Vipers letztlich zu einem relativ lockeren Erfolg gegen den Sechsten kamen, hatten wohl weder der HSG-Coach noch die 600 Zuschauer in der Ense-Halle erwartet. Doch schon nach 18 Minuten, als Rechtsaußen Jessica Kleinmann mit einem Heber zum 12:8 erfolgreich war, führte die HSG erstmals mit vier Toren. In der Folgezeit hielten die Gastgeberinnen den FHC – vom 13:12 (26.) abgesehen – mit mindestens zwei Toren auf Distanz, während sie beim 32:28 durch Kleinmann 40 Sekunden vor Schluss zum wiederholten Male mit vier Treffern führten und nie zurück lagen. Nur bis zum 7:7 (13.) hatte der Gast ein Remis halten können. Bis dahin hatten Latakaite und Mietzner schon jeweils viermal getroffen.

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