Vertrag bis 2019 verlängert - Aus für Nagy und Bolze

Auch Torjägerin Laura Vasilescu bleibt den Vipers treu

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Schwer zu stoppen: Auf die Dienste ihrer besten Torschützin Laura Vasilescu kann die HSG Bad Wildungen auch die kommenden zwei Jahre zurückgreifen.

Bad Wildungen. Die guten nachrichten in Sachen Kaderplanung reißen offenbar nicht ab bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim: Laura Vasilescu wird auch die nächsten Jahre für die Vipers auf Torejagd gehen.

Die gebürtige Rumänin hat einen Vertrag für weitere zwei Jahre unterschrieben. Damit bleibt den Vipers ihre zurzeit beste Torschützin für die Zukunft in der Bundesliga erhalten. 

„Ich fühle mich bei den Vipers sehr wohl. Wir haben das Projekt hier vor längerer Zeit begonnen und es macht mich stolz, ein Part dieser Entwicklung zu sein. Zudem fühle ich mich auch abseits des Spielfelds wohl, da meine ganzen Freunde hier sind. Mein Leben neben dem Handball, die Arbeit und meine privaten Dinge klappen super hier. Ich habe für zwei Jahre unterschrieben, weil ich zukünftig nebenbei noch studieren möchte und so die Ruhe habe, um mich auch darauf zu konzentrieren", begründet Vasilescu ihre Entscheidung. Sie habe außerdem das Ziel, eine Personal-Trainer-Lizenz zu machen.

Vasilescu ist seit 2013 wieder eine Viper, in der vorletzten Saison war sie mit insgesamt 230 Treffern Torschützenkönigin der ersten Bundesliga.

Trainerin Tessa Bremmer freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich bin richtig stolz auf die Entwicklung, die Laura in den letzten Jahren durchlaufen hat. Sie hat sich sportlich gesehen sehr gut entwickelt - als Tormaschine, die ihre Mitspielerinnen trotzdem nie aus dem Auge verliert. Aber auch menschlich ist sie immer weitergewachsen. Sie hat sich stets von ihren Verletzungen zurückgekämpft. Sie ist eine wichtige Stütze in unseren Zukunftsplanungen.“

Kader wird bewusst verändert

Weitere Personalentscheidungen im Rückraum und am Kreis „Wir wollen und werden in der kommenden Saison einige Positionen verändern und den Wettbewerb auf den einzelnen Positionen stärken“, erläutert Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die weiteren Planungen für die kommende Saison – dazu zählt auch die Kreisposition und der Rückraum. Die Verträge mit Nadja Bolze und Petra Nagy laufen turnusgemäß zum Saisonende aus und werden in beidseitigem Einverständnis nicht verlängert.

„Wir haben mit den beiden Spielerinnen Gespräche geführt und sind einvernehmlich zu diesem Ergebnis gekommen“, bestätigt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel. Beide Spielerinnen hätten bei den Vipers den Sprung in die erste Liga geschafft und sich gut weiterentwickelt. (r)

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