Starter Start und schwacher Abschluss

Turnier Melsungen: Wildungen dominiert Zwickau und zittert gegen Solingen

Zwei gegen eine: Die Bad Wildunger Matchwinnerin Maria Ines Da Silva Pereira (Mitte) wird von den Solingerinnen Vanessa Brandt (links) und Carina Senel attackiert.
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Zwei gegen eine: Die Bad Wildunger Matchwinnerin Maria Ines Da Silva Pereira (Mitte) wird von den Solingerinnen Vanessa Brandt (links) und Carina Senel attackiert.

Im Vorbereitungsturnier der SG Kirchhof holten die Vipers Bad Wildungen in Melsungen die Siege Nummer zwei und drei. Der Handball-Erstligist war zweimal gegen Zweitligisten erfolgreich.

Melsungen – Trainerin Tessa Bremmer konnte aber nur mit dem 27:21 über den BSV Sachen Zwickau zufrieden sein. Beim 20:18-Sieg über den HSV Solingen-Gräfrath mussten die Vipers zittern.

Bad Wildungen – Zwickau 27:18 (14:11). Nur bis zum 3:3 (5.) konnte der Aufstiegsanwärter gegen die gegenüber dem 32:20 über Kirchhof am Freitagabend stark verbesserten Vipers mithalten. Nach dem 6:3 (7.) und dem 11:5 (15.) zog die HSG über 18:15 (25.) bis zum 25:17 (33.) kontinuierlich davon.

„So will ich die Mannschaft sehen“, freute sich Bremmer über die vielen Tempogegenstoßtreffer ihres Teams, das auch viel über den Kreis spielte. Gestützt auf Torfrau Lea Schüpbach, die acht Bälle vor der Pause parierte, und Spielmacherin Maxime Struijs, gab der Erstligazwölfte gegen den Zweitligadritten klar das Kommando an. Abwehrchefin Vanessa Magg steigerte sich im Vergleich zum Kirchhof-Spiel deutlich, sie überzeugte auch mit vier Treffern aus dem rechten Rückraum. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, freute sich Bremmer.

Bad Wildungen: Brütsch (ab 30.), Schüpbach; Ingenpaß 3, Smits 4/3, Mühlner 2, Schnack 2, Da Silva Pereira 2, Struijs 5, Otto 3, Spielvogel 1, Magg 4, Plümer 1.

Bad Wildungen – Solingen-Gräfrath 20:18 (14:11). Als die starke HSV-Spielmacherin Mandy Reinarz 27 Sekunden vor Schluss zum 18:19 verkürzte, mussten die Vipers gegen das Zweitliga-Schlusslicht sogar noch um ihren bereits sicher geglaubten Sieg zittern. Doch die portugiesische Rückraumallrounderin Maria Ines Da Silva Pereira machte fünf Sekunden vor Schluss der 40-minütigen Spielzeit mit ihrem Tor alles für die HSG klar.

Zwar hatte der Favorit nach dem 0:1 (2.) und dem 7:6 (12.) zwischenzeitlich schon mit 14:9 (19.) geführt. Das och war im vierten Spiel in drei Tagen platt, verlor seine Linie und verlor die sehr schwache zweite Hälfte mit 6:7.

„Mit dem Spiel kann ich nicht zufrieden sein. Bei uns war die Luft raus, was aber nur bei den vier verbliebenen Rückraumspielerinnen verständlich war“, sagte Bremmer. Sie hatte Magg als Spielmacherin und die neue belgische Halblinke Munia Smits auf halbrechts ohne durchschlagenden Erfolg ausprobiert.

Bad Wildungen: Brütsch (ab 30.), Schüpbach; Ingenpaß 3, Smits 2/1, Mühlner 3, Schnack, Da Silva Pereira 3, Struijs 2, Otto, Spielvogel 3, Magg 2, Plümer 2.

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