Bad Wildunger Rückraumspielerin wartet auf eine weitere Knieoperation

Vanessa Magg fällt 14 Monate aus

Blick nach vorne: Während Vanessa Magg (links) nach ihrem Kreuzbandriss auf eine weitere Operation an ihrem linken Knie wartet, hofft Marieke Blase nach ihrer Kreuzbandoperation auf ihr Comeback am Samstag bei Buchholz-Rosengarten.
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Blick nach vorne: Während Vanessa Magg (links) nach ihrem Kreuzbandriss auf eine weitere Operation an ihrem linken Knie wartet, hofft Marieke Blase nach ihrer Kreuzbandoperation auf ihr Comeback am Samstag bei Buchholz-Rosengarten.

Bad Wildungen – Nach der ersten Operation am vergangenen Donnerstag wegen ihrer beim Testspiel am 12. August bei Borussia Dortmund (23:29) erlittenen Knieverletzung muss die Bad Wildunger Rückraumspielerin Vanessa Magg ein weiteres Mal unters Messer.

Bei der Operation vor einer Woche wurden die Bohrkanäle vom ersten Eingriff am 21. August 2019 nach Maggs erstem Kreuzbandriss Anfang August 2019 mit Spenderknochen zugemacht. Erst wenn diese verheilt sind, kann das lädierte linke Kreuzband operiert werden. „Jetzt gilt es die Schwellung raus zu kriegen. Wohl erst in drei Monaten kann dann die Kreuzbandoperation gemacht werden“, sagte die österreichische Nationalspielerin.

Zur Zeit in der Steiermark

„Für mich ist die Saison leider vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hatte die 23-Jährige bereits vor dem Rundenstart in der 1. Handball-Bundesliga der Frauen am 5. September 2020 geäußert, nachdem sie schon in der Runde zuvor kein Pflichtspiel für die Vipers bestreiten konnte. Die Abwehrspezialistin war im Testspiel in Dortmund auf dem Fuß einer Gegnerin gelandet und umgeknickt. „Der ganze Verein war schockiert, dass es erneut passiert ist. In Bad Wildungen steht man voll hinter mir und gewährt mir auch aktuell zuhause in der Steiermark zu sein“, sagte Magg.

„Vanes Ausfall trifft uns hart“, sagte HSG-Trainerin Tessa Bremmer und weiß, dass sie bis zu 14 Monate auf die Ex-Grazerin verzichten muss. So wird die im Sommer 2019 vom Zweitligisten Füchse Berlin zu den Vipers gekommene Rückraumspielerin, deren Vertrag am 30. Juni 2021 ausläuft, den Südwaldeckerinnen in dieser Saison „definitiv nicht mehr“, so Bremmer, zur Verfügung stehen.

Bei ihrer Genesung kann Magg auf die volle Unterstützung der Vipers und des österreichischen Nationalteams bauen. „Auch mit Trainer Herbert Müller war ich erst vergangene Woche erneut in Kontakt, und auch er hat mir sämtliche Unterstützung zugesichert, sollte ich etwas brauchen“, sagt die Blondine. (jh)

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