Trainerin Bremmer: Viel Potenzial

Handball: Ingenpaß und Mühlner verlängern in Bad Wildungen

Die Zukunft bei den Vipers im Blick: Annika Ingenpaß spielt auch zukünftig in Bad Wildungen.
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Die Zukunft bei den Vipers im Blick: Annika Ingenpaß spielt auch zukünftig in Bad Wildungen.

Der Bundesliga-Kader der HSG Bad Wildungen für die nächste Saison gewinnt mehr und mehr Konturen.

Bad Wildungen–  Nachdem die Vipers am Mittwoch in Kira Schnack ihren zweiten Neugang gemeldet hatten, kündigten sie gestern Vertragsverlängerungen für zwei Handballerinnen an: Maxi Mühlner und Annika Ingenpaß werden auch in Zukunft das Duo der Kreisläuferinnen bilden. Beide Spielerinnen kamen im Sommer 2018 nach Bad Wildungen.

Mühlner verpasste damals die erste Vorbereitungsphase auf die Saison, weil sie mit den deutschen Juniorinnen international unterwegs war. Ihren größten Erfolg feierte die 18-Jährige, die bei den Vipers als Abwehrass gilt, mit dem Jugendnationalteam als sie Europameister wurde.

Auch Ingenpaß weist international Meriten vor. Die 23 Jahre alte gebürtige Kempenerin, die bei den Vipers eine feste Größe im Angriff ist, wurde etwa bei der WM 2016 in Russland zur besten Kreisläuferin gekürt. Beide Spielerinnen standen Anfang vergangenen Jahres auf dem Zettel von Bundestrainer Henk Groener und nahmen an regionalen Maßnahmen des Frauen-Nationalteams teil.

Die Arbeit von Trainerin Tessa Bremmer trage also Früchte, heißt es in der Pressemitteilung der Vipers. Das sähen auch die zwei Spielerinnen so, weshalb sie ihren Weg in Bad Wildungen weitergehen wollten. „Tessa holt mich immer wieder aus meiner Komfortzone. Ich bin mir sicher, dass ich unter ihr noch einige Schritte nach vorne machen kann und möchte weiterhin gerne ein Teil der Vipers-Familie sein“, sagte Ingenpaß laut Mitteilung.

Fühlt sich bei Trainerin Tessa Bremmer gut aufgehoben: Maxi Mühlner bleibt ebenfalls bei den Vipers.

Auch Mühlner fühlt sich bei der holländischen Taktgeberin gut aufgehoben: „Trotz meines jungen Alters und der Tatsache, dass dies erst meine zweite Erstliga-Saison ist, bekomme ich von Tessa viel Vertrauen und die nötigen Spielanteile, um weiter an meinen Zielen zu arbeiten.“

Bremmer bescheinigt beiden Handballerinnen noch viel Potenzial. „Inge hat in der Abwehr schon Fortschritte erzielt, aber gern möchte ich weiterhin mit ihr daran arbeiten und auch ihre Offensivqualitäten weiter verbessern. Maxi hat mit Schule, Nationalmannschaft und Bundesliga-Alltag ein großes Pensum zu bewältigen. Durch ihre professionelle Einstellung zum Leistungssport managet sie das alles jedoch sehr gut und hat ihre Ziele immer fest im Blick“, sagte sie. Bremmer weiter: „Ich freue mich extrem auf die weitere Zusammenarbeit mit zwei unterschiedlichen Kreisläufertypen, die sich dadurch sehr gut ergänzen.“  red

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