Bad Wildungerin Ersatz im niederländischen Handball-Team

Vipers-Spielerin Maxime Struijs verpasst wohl die EM

 Viper Maxime Struijs (Zweite von rechts), die hier von den Mainzerinnen Stefanie Güter, Tina Kolundzic und Aleksandra Dorsz (von links) gestoppt wird.
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Auf dem Weg zurück ins Nationalteam gestoppt: Viper Maxime Struijs (Zweite von rechts), die hier von den Mainzerinnen Stefanie Güter, Tina Kolundzic und Aleksandra Dorsz (von links) gestoppt wird.

Maxime Struijs muss derzeit erst einmal davon ausgehen, dass sie bei der Handball-EM im Dezember in Dänemark und Norwegen, nicht dabei sein wird.

Bad Wildungen – Die Spielmacherin der HSG Bad Wildungen wurde vom niederländischen Nationaltrainer Emmanuel Mayonnade nicht in dessen 18-köpfigen Kader, mit dem der Vereinstrainer von HB Metz die EM-Vorbereitung aufnehmen wird, berufen.

Der französische Coach des Weltmeisters setzt in der Ex-Bad Wildunger Torfrau Rinka Duijndam, deren Dortmunder Vereinskolleginnen Kelly Dulfer, Merel Freriks, Inger Smits und Laura van der Heijden, der kürzlich von der SG BBM Bietigheim aus Siofok verpflichteten Danick Snelder sowie Bo van Wetering (TuS Metzingen) auf ein Septett aus der 1. Handball-Bundesliga (HBF).

Neben Struijs und der früheren Bad Wildunger Kreisläuferin Tamara Haggerty (Metzingen) sowie der ehemaligen Vipers-Halbrechten Anouk Nieuwenweg (Neckarsulmer Sport-Union) wurden noch zwölf weitere Spielerinnen aus der deutschen 1. und 2. Bundesliga für das erweiterte Aufgebot des Weltmeisters, das insgesamt 35 Spielerinnen umfasst, nominiert und könnten so im Turnierverlauf noch nachrücken.

„Dass Mayonnade auch wegen Corona schon 18 Spielerinnen nominiert hat und nicht erst einmal auf einen größeren Kader setzt, war ein Nachteil für Maxime, die sich so ihm nicht zeigen konnte“, sagte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer.   (red/jh)

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