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Bad Wildungen verliert Testspiel bei der HSG Blomberg 27:31

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Die Wildungerinnen Vanessa Oßwald und Marieke Blase (rechts) hatten im Testspiel bei der HSG Blomberg/Lippe viel Spielzeit .
Wenig Erholungszeit: Die Wildungerinnen Vanessa Oßwald und Marieke Blase (rechts) hatten im Testspiel bei der HSG Blomberg/Lippe viel Spielzeit . © malafo

Mit einer Niederlage endete das letzte Testspiel der Handballerinnen der HSG Bad Wildungen vor dem Bundesligastart am 10. September.

Gütersloh - Die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer unterlag am Mittwochabend in der Halle in Gütersloh dem Ligakonkurrenten HSG Blomberg/Lippe mit 27:31 (15:14). Dennoch war das Vipers-Trainerteam nicht unzufrieden mit der Leistung ihrer Spielerinnen.

Nur in der Anfangsphase gab es Anlass zur Kritik. „Wir haben erstmals die 5:1-Deckung mit dem neuen Kader gespielt und uns hier zu viele Fehler erlaubt“, sagte Co-Trainerin Sabine Heusdens. Zudem habe das Team in dieser Frühphase in der Offensive zu viele klare Tormöglichkeiten ausgelassen. Diese Mängel waren auch schnell auf der Anzeigentafel abzulesen: 4:9 langen die Vipers hinten.

Doch die Wildungerinnen schafften es dann immer häufiger die Lücken hinten zu schließen und sie vorn zu finden. Sie holten nun Tor um Tor auf und lagen zur Halbzeit sogar mit 15:14 in Führung.

Nach dem Wechsel stand ein weiterer Test auf dem Trainerplan. Nun hieß es in einer 4:2-Abwehrformation das eigene Tor zu verteidigen.

Die schweren Bällen gehalten, die leichteren gelegentlich nicht

Die Vipers-Spielerinnen schienen sich in diesem System wohler zu fühlen, denn die Fehlerquote war bei weitem nicht so hoch wie im 5:1-Verbund. „Allerdings hätte die Torwartleistung von Manuela Brütsch und Neuling Larissa Schutrups besser sein können. Sie haben die schweren Bälle gehalten und zu viele leichte durchgelassen“, sagte Heusdens.

Da es auch in der Offensive in der zweiten Hälfte für die Wildungerinnen besser lief als zu Beginn wäre durchaus ein Sieg oder ein Unentschieden drin gewesen.

Doch dafür fehlte der Mannschaft in den letzten Minuten die Kraft und auch die Konzentration, weil der Kader zu klein war.

Anouk Nieuwwenweg und Jana Scheib sind leicht angeschlagen und die Trainer wollten keine Risiko eingehen. Aber auch Lisa-Marie Merck trat die Fahrt nach Gütersloh nicht mit an und Co-Trainerin Sabine Heusdens konnte diesmal auch nicht aushelfen, weil sie im Training mit dem Fuß umgeknickt war.

„Verena Oßwald und Marieke Blase mussten fast 60 Minuten durchspielen, da ging dann verständlicherweise zum Ende hin nicht mehr fiel“, erklärte Heusdens. Deshalb fällt ihr Fazit zu diesem Testspiel positiv aus: „Wenn wir hier mit dem kompletten Kadern gespielt hätten, wäre ein Sieg drin gewesen.“ Die Bundesliga kann kommen. (rsm)

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