30:27-Erfolg in Mainz festigt Platz zwei in der 2. Liga

Vipers feiern zehnten Saisonsieg

Mainz/Bad Wildungen - Handball-Zweitligist HSG Bad Wildungen sitzt Spitzenreiter SVG Celle weiter im Nacken. Nach dem 30:27 (13:13)-Auswärtserfolg am Samstagabend beim FSV Mainz 05 haben die Vipers nach Pluspunkten mit den Norddeutschen gleichgezogen. Zurückfielen die Füchse Berlin, die mit 29:33 in Halle-Neustadt ihre dritte Saisonniederlage quittierten.

Die Vipers kamen schwer in die Gänge. Zu Beginn der Partie in der Halle der Gustav-Streesemann-Wirtschaftsschule gerieten sie mit 0:2 und 1:4 (6. Spielminute) in Rückstand. Weiter ließen sie die Mainzerinnen im Verlauf der ersten Halbzeit nicht ziehen, lagen aber lange mit einem oder zwei Toren zurück.Nachdem Trainer Karsten Moos die erste Auszeit genommen hatte, gelang Bad Wildungen erstmals der Ausgleich, Ramona Gausenburger traf zum 11:11 (27.). Die österreichische Rechtsaußen hielt auch den Gleichstand zum 12:12, ehe Nicoleta Vasilescu mit der Halbzeitsirene den Pausenstand herstellte.

Vasilescu brachte die Gäste direkt nach Wiederbeginn auch erstmals in Führung. Obwohl die Gäste zwischenzeitlich mit drei Toren davonzogen (21:18/45.), konnten sie sich ihrer Sache nicht sicher sein. Nach einer Zeitstrafe gegen Tessa Cocx - mit acht Toren erneut beste Werferin der Wildungerinnen - schaffte Mainz zum 24:24 (52.) wieder den Gleichstand. Die Begegnung stand auf Messers Schneide - und die Vipers hatten Glück, dass sie trotz eines verworfenen Siebenmeters von Cocx nicht in Rückstand gerieten.

Bis zum 26:26 war offen, wer als Gewinner das Parkett verlassen sollte. In den letzten drei Minuten aber machten die Vipers das Punktepaar perfekt: Mit vier Treffern am Stück, darunter zwei von Miranda Robben, brachen sie die Gegenwehr der Gastgeberinnen. Neben Cocx überzeugten als Torschützinnen auch Vasilescu (7) und Robben (5).

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