Nach Leistungssteigerung in Halbzeit zwei war für Bad Wildungen in Dortmund mehr als ein 24:24 drin 

Vipers geben Sieg noch aus der Hand

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Die Treffsicherheit von Laura Vasilescu war der Garant  der Wildunger Vipers für den Punktgewinn in Dortmund.                          

Dortmund. Die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim hat den ersten Punkt in der noch jungen Handball-Bundesligasaison der Frauen ergattert. Die Vipers erarbeiteten sich dank einer starken zweiten Hälfte ein 24:24 bei Borussia Dortmund.

Nach der ersten Hälfte hatte die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer noch 11:15 zurückgelegen. Doch dann holten die Badestädterinnen nicht nur den Rückstand auf, sondern bauten sogar eine Führung auf und aus. Diese lag fünf Minuten vor Schluss noch bei 24:21. Der Sieg war nun greifbar nahe, doch die Vipers schafften keinen Treffer mehr, Dortmund hingegen noch drei. 

Diese Punkteteilung war natürlich Teamarbeit, aber sie ist vor allem drei Spielerinnen zu verdanken: Anoiuk Nieuwenweg, Laura Vasilescu und Petra Nagy. Dieses Trio hat möglicherweise für ein Novum in Bundesliga gesorgt, denn es hat bis auf einen Treffer alle Tore für Bad Wildungen erzielt. Vasilescu traf zehnmal ins gegnerische Tor, Nieuwenweg überwand die BVB-Torfrau achtmal und Petra Nagy war mit fünf Treffern am Punktgewinn beteiligt. 

Dass Unentschieden sicherte aber auch Tamara Haggerty mit ihrem einzigen Treffer, einem Siebenmeter. Die erfolgreichste Dortmunder Schützin war Carolin Schmele (8). (rsm)

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