Bad Wildungen will sich gegen Thüringer HC nach zwei Pleiten Selbstvertrauen für Pokalspiel in Leverkusen holen

Vipers: Gutes Gefühl für Bayer bekommen

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Halt: So zupacken wie hier Isa-Sophia Rösike (rechts) gegen die Bensheimerin Lisa Friedberger (Mitte) wollen die Vipers auch gegen Spitzenreiter Thüringer HC, gegen den Rechtsaußen Anna Frankova krank fehlen wird.

Bad Wildungen. „Vielleicht ist es nicht so schlecht, dass wir nach den Niederlagen in Oldenburg und Blomberg mit Thüringen ein Spiel und einen extrem harten Brocken vor uns haben, bei dem wir ohne Druck aufspielen können“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer vor dem Spiel am Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den Vizemeister.

Gegen den verlustpunktlosen Tabellenführer sind die Vipers krasser Außenseiter. „Zu glauben, dass wir den THC stoppen können, ist utopisch“, sagt Bremmer. Nach den Pleiten in Oldenburg (25:33) und Blomberg (22:31) geht es für die Bad Wildungerinnen eine Woche vor dem Pokalspiel bei Bayer Leverkusen (13. Januar) vor allem darum, sich Selbstvertrauen für das Pokalviertelfinale zu holen.

„Es ist extrem wichtig, dass wir gegen Thüringen ein gutes Spiel machen, um wieder ein gutes Gefühl zu bekommen“, sagt Bremmer nach der katastrophalen Vorstellung in Blomberg. „Über die haben wir natürlich noch einmal, auch mit härteren Worten dazwischen, gesprochen. Aber es gibt noch keinen Grund in Panik zu verfallen“, sagt die Trainerin.

Anna Frankova fehlt weiter

Weil die tschechische Rechtsaußen Anna Frankova wegen ihrer Grippe wie in Blomberg auch gegen den THC fehlen wird, ist damit zur rechnen, dass Sina Ritter für sie in der Startsieben stehen wird. „Man hat in Blomberg deutlich gemerkt, dass wir keine Linkshänderin auf Rechtsaußen hatten“, sagt Bremmer, wobei auf dieser Position auch Miranda Schmidt-Robben, Anna-Maria Spielvogel und die beidhändig werfende Kreisläuferin Isa-Sophia Rösike Alternativen wären.

Auch ohne Lisa-Marie Preis

Zudem wird den Vipers Lisa-Marie Preis wegen ihrer in Blomberg erlittenen Knieverletzung, für die es noch keine genaue Diagnose gibt, fehlen. Um gegen den THC nicht unter die Räder zu kommen, „müssen wir vorne sehr geduldig, diszipliniert und lange Angriffe spielen. In der Abwehr müssen wir versuchen, ihr Spiel immer wieder zu unterbrechen“, sagt Bremmer. Dass das Team von Trainer Herbert Müller mit drei Punkten Vorsprung Erster ist, hat Bremmer überrascht. Aber es freut mich, weil das ein Superverein ist und die keine Arroganz zeigen.“ (jh)

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