Hauchdünner 24:23-Sieg im Aufsteigerduell der Handball-Bundesliga

Vipers gewinnen bei den Füchsen

Berlin/Bad Wildungen. - Wichtiger Erfolg für die Handballerinnen der Bad Wildunger Vipers: Mitr 24:23 (14:10) setzte sich das von Zoltan Bartalos betreute Team beim Mitaufsteiger, den Füchsen Berlin durch und zog in der Bundesliga-Tabelle am unterlegenen Gegner vorbei.

Die Gäste lagen von Beginn an in Führung, die Annika Busch mit zwei Treffern in den ersten vier Spielminuten besorgt hatte. Wiederholt zogen die Vipers mit drei Toren davon, so etwa nach Laura Vasilescus Siebenmeter zum 7:4 (17.) oder dem 10:7 durch Nadja Bolze (24.) Wildungens Nummer 15 brachte ihre Farben mit der Halbzeitsirene dann erstmals sogar mit vier Treffern voran.

Vorentschieden schien die Partie nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen die Berlinerin Frida Tegstedt, Bad Wildungen nutzte das folgende Überzahlspiel zum 17:12 durch Petra Nagy (37.). Doch die Gastgeberinnen holten auf. Über 16:18 (42.) und 18:20 (48.) verkürzten sie den Abstand schließlich auf nur noch ein Tor, als Daniela Gustin und Christine Beier binnen einer Minute trafen (56.).

In der hochspannenden Schlussphase gaben Busch, Bolze und schließlich Sarah van Gulik mit dem 24:22 (59.) jeweils die richtigen Antworten auf die jeweiligen Anschlusstreffer der Füchse. Als Vasilescu 50 Sekunden vor Schluss mit einer Zwei-Minuten-Strafe runter musste, quittierten die Vipers noch den Anschluss durch Gustin, retteten den Sieg aber über die Zeit.

Laura Vasilescu mit acht und Annika Busch mit sieben Treffern waren die erfolgreichsten Schützinnen der Wildunger HSG. Anna Blödorn (6) traf für die Füchse am häufigsten.

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