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Vipers-Motor schon fahrtauglich: Wildunger Handballerinnen beim Turnier in Kirchhof Dritter

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Nicht aufgepasst: Verena Oßwald und Marieke Blase ( rechts) gewähren Kirchhofs Kreisläuferin Carlotta Fege diese Lücke. Im Hintergrund beobachtet Annika Ingenpaß (links) diese Szene.
Nicht aufgepasst: Verena Oßwald und Marieke Blase ( rechts) gewähren Kirchhofs Kreisläuferin Carlotta Fege diese Lücke. Im Hintergrund beobachtet Annika Ingenpaß (links) diese Szene. ©  Richard Kasiewicz

Die Ergebnisse sind bei dem Turnier in Kirchhof nicht wichtig. Diese Worte wählte Tessa Bremmer vor dem Heinrich-Horn-Gedächtnis-Turnier und sie hält Wort.

Melsungen – Die erste Frage an die Trainerin der HSG Bad Wildungen, direkt nach dem Spiel um Platz drei zwischen ihrer Mannschaft und dem FSV Mainz 05, konnte sie nicht beantworten. „Wie ist das Spiel ausgegangen?“ – „Keine Ahnung, kann ich nicht sagen“, sagt die Niederländerin.

Gut, dann schauen wie mal nach: Der Erstligist sicherte sich den Bronzeplatz bei diesem zweitägigen Turnier, durch ein 28:15 gegen den Zweitligisten aus Mainz.

Auftaktniederlage gegen Leverkusen

Im ersten Spiel (2 x 20 Minuten) gegen den Ligakonkurrenten aus Leverkusen stotterte der Vipers-Motor anfangs noch etwas, aber er kam dann auf Touren. „Wir haben überaschend schnell unseren Wettkampfmodus gefunden“, sagt Bremmer und ihr Team lag zur Halbzeit auch mit zwei Toren in Führung. Da ja das Resultat egal ist, wechselte Bremmer im zweiten Durchgang oft, was auf Kosten des Spielrhythmus’ ging und die Rheinländerinnen gewannen diese Partie mit 20:18.

Dass in der Leverkusener Mannschaft viel Qualität teckt, bewies sie im Finale. Hier schlug sie überraschend den Favoriten und Turniertitelverteidiger Borussia Dortmund mit 22:21.

Im zweiten Spiel der Vipers gegen den Drittligisten SG Kirchhof sah es anfangs so aus als ob die Auftaktniederlage schon Spuren hinterlassen hätte. „Wir waren in diesem Spiel vor allem in der ersten Halbzeit nicht wach, da bin ich in der Kabine auch richtig böse geworden und das hat auch was gebracht“, erzählt Bremmer. Diese lauten Worten waren nämlich der Weckruf für ihre Spielerinnen, denn die Wildunger Vipers gewannen dieses Nachbarschaftsderby nach dem 10:10 im ersten Durchgang mit einer Leistungssteigerung noch mit 27:16.

Verena Oßwald beste Spielerin des Turniers 

Nun waren die Badestädterinnen im Turnier, denn am Sonntagmorgen zeigten sie gegen den Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath beim 20:14 (10:5) eine überzeugende Leistung.

„Wir hatten gegen eine gute Solinger Mannschaft immer alles unter Kontrolle, waren in der Abwehr deutlich beweglicher als in den Spielen zuvor, haben dort gut zugepackt und hatten vorn eine gute Wurfquote“, analysiert die Trainerin. Auch im Spiel um Platz drei gegen Mainz lief der Vipers-Motor wieder recht rund.

Daher war Bremmer insgesamt mit dem ersten Auftritt ihrer Spielerinnen zufrieden und sie hat bei ihrer Mannschaft „einen guten Schritt nach vorn“ gesehen.

Neuzugänge hinterlassen guten Eindruck

Dazu trugen auch die Neuzugänge bei, die bei ihrer Trainerin ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen haben. Die Außenspielerinnen Maksi Pallas (rechts) und Julia Symanzik (links) warfen ihre ersten Tore im Vipers--Trikot. „Wie haben gesehen, dass sie Potential haben, aber wir müssen sie noch besser in unser Konzept einarbeiten, vor allem in der Abwehr.“

Die neue Torfrau Larissa Schutrups hat nach Ansicht ihrer Trainerin am ersten Turniertag noch Nerven gezeigt, aber „am zweiten Tag hat sie sich gesteigert und auch viele freie Bälle gehalten“. Was Bremmer ebenfalls freuen dürfte: Verena Oßwald wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Und ein anderer freute sich auch: Turnierleiter Udo Horn war mit 150 Zuschauern am ersten und 90 am zweiten Tag zufrieden.

Tatort-Kommissar „Richy“ Müller am Spielort

Einer von ihnen war der Schauspieler und Tatort-Kommissar „Richy“ Müller, der momenten im Stück „Notre Dame“ bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen ist. Er wohnt im gleichen Hotel wie ein Teil der Spielerinnen, kam mit ihnen ins Gespräch und in die Halle. rsmNun waren die Badestädterinnen im Turnier, denn am Sonntagmorgen zeigten sie gegen den Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath beim 20:14 (10:5) eine überzeugende Leistung.

„Wir hatten gegen eine gute Solinger Mannschaft immer alles unter Kontrolle, waren in der Abwehr deutlich beweglicher als in den Spielen zuvor, haben dort gut zugepackt und hatten vorn eine gute Wurfquote“, analysiert die Trainerin. Auch im Spiel um Platz drei gegen Mainz lief der Vipers-Motor wieder recht rund.

Daher war Bremmer insgesamt mit dem ersten Auftritt ihrer Spielerinnen zufrieden und sie hat bei ihrer Mannschaft „einen guten Schritt nach vorn“ gesehen.

Dazu trugen auch die Neuzugänge bei, die bei ihrer Trainerin ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen haben. Die Außenspielerinnen Maksi Pallas (rechts) und Julia Symanzik (links) warfen ihre ersten Tore im Vipers--Trikot. „Wie haben gesehen, dass sie Potential haben, aber wir müssen sie noch besser in unser Konzept einarbeiten, vor allem in der Abwehr.“

Die neue Torfrau Larissa Schutrups hat nach Ansicht ihrer Trainerin am ersten Turniertag noch Nerven gezeigt, aber „am zweiten Tag hat sie sich gesteigert und auch viele freie Bälle gehalten“. Was Bremmer ebenfalls freuen dürfte: Verena Oßwald wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Und ein anderer freute sich auch: Turnierleiter Udo Horn war mit 150 Zuschauern am ersten und 90 am zweiten Tag zufrieden.

Einer von ihnen war der Schauspieler und Tatort-Kommissar „Richy“ Müller, der momenten im Stück „Notre Dame“ bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen ist. Er wohnt im gleichen Hotel wie ein Teil der Spielerinnen, kam mit ihnen ins Gespräch und in die Halle. (rsm)

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