Der ungewollt vorzeitige Abschied von Bad Wildungens Rechtsaußen

Kreuzbandriss zum Karriereende: Bittere Diagnose für "Buschi" 

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Plakatlächeln: Eigentlich sollte Annika Busch Samstag im letzten Vipers-Heimspiel gebührend verabschiedet werden. Doch ihre Karriere endet aufgrund eines Kreuzbandrisses vorzeitig.

Bad Wildungen. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Die Verletzung, die sich Bad Wildungens Rechtsaußen Annika Busch zugezogen hat, hat sich als Riss des vorderen Kreuzbands und Außenmeniskus im linken Knie herausgestellt.

Deshalb wird sie sich wohl schon in der nächsten Woche von Kniespezialist Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn in Straubing operieren lassen. „So hatte ich mir meinen Abschied nicht vorgestellt. Das ist echt bitter für mich“, sagt die26-Jährige, die die bei der 28:29-Niederlage am vorigen Sonntag in Blomberg zudem eine Bänderverletzung erlitt. 

Im letzten Rundenheimspiel der HSG am Samstag (19 Uhr) gegen Bayer Leverkusen wollte sich „Buschi“, die auch auf dem aktuellen Spielplakat zu sehen ist, auf dem Handballfeld von den Vipers-Fans verabschieden, was nun nicht mehr möglich ist. „Darüber bin ich echt traurig. Es wird hart für mich werden, nur zugucken und nicht spielen zu können, auch weil der Abschied eh nicht einfach werden wird.“

„Die Verletzung passt zu „Buschis“ Karriere, wobei ein Kreuzbandriss zum Abschluss schon richtig krass ist. Ihre Verletzung tut uns allen weh“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom 11.05.

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