1. Frauenhandball-Bundesliga: Hochverdientes 30:30 gegen Buxtehuder SV

Bad Wildungen belohnt sich für Kampf und Moral

+
Gefeiert: Die Bad Wildungerinnen Hanne van Rossum, Mariel Beugels, Laura Vasilescu, Manuela Brütsch und Annika Busch (v.l.) lassen die starke HSG-Torfrau Rinka Duijndam (3.v.l.) hoch leben.

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat ihren Aufwärtstrend bestätigt. Zwei Wochen nach der 29:22-Gala bei Bayer Leverkusen knöpften die Vipers beim hochverdientem 30:30 (12:16) dem Tabellenvierten Buxtehuder SV einen Zähler ab und rückte auf Rang neun vor - fünf Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 13.

Vor 700 begeisternden Zuschauern in der Ense-Halle ließ sich die HSG nach dem 3:3 (5.) auch nach der 6:3-Führung der Gäste (10.) erst einmal nicht weiter abschütteln, bevor Buxtehude nach dem 8:6 (15.) auf 11:6 (20.) davon zog. 

Doch auch danach bewiesen die Südwaldeckerinnen Moral und verkürzten auf 11:13 (27.), bevor sie sich mit technischen Fehlern selbst das Leben schwer machten, sodass die Gäste angeführt von der überragenden Emily Bölk (insgesamt zehn Tore) und Jessica Oldenburg (5) mit einer 16:12-Führung in die Pause gingen.

Doch mit großem Kampfgeist glichen die Vipers angeführt von der überragenden Laura Vasilescu (12 Tore, davon vier Siebenmeter) beim 17:17 (37.) aus und ließen sich auch von den völlig überforderten Schiedsrichtern Christian und Fabian vom Dorff, die Buxtehude bis zur Schlussphase oft bevorteilten, nicht aus dem Konzept bringen. 

Beim 27:26 (53.) ging die HSG, bei der Nadja Bolze fünfmal traf, in der gutklassigen und temporeichen Begegnung sogar erstmals Führung, bevor sich beide Teams nach einem offenen Schlagabtausch am Ende mit 30:30 trennten.

 „Ich freue mich unheimlich über den Punkt“, sagte HSG-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare