1. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen gewinnt bei Bayer Leverkusen mit 29:22 (15:13)

Für Paukenschlag gesorgt

+
Die Lücke gefunden: Die überragende Viper Anouk Nieuwenweg (2.v.r.) hat sich gegen die Leverkusenerinnen Kim Braun (2.v.l.) und Anna Seidel (r.) durchgesetzt und nimmt das Gehäuse von Torfrau Branka Zec ins Visier.

Leverkusen. Die HSG Bad Wildungen hat sich eindrucksvoll für die 22:23-Heimpleite vor zwei Wochen gegen die HSG Blomberg-Lippe revanchiert. Bei Bayer Leverkusen gewann die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer locker mit 29:22 (15:13) und sorgte mit dem unerwartet hohen Auswärtserfolg für einen Paukenschlag. Nach diesem haben die Vipers als Zehnter nun vier Punkte Vorsprung auf Abstiegsrang 13.

In der Ostermann-Arena lagen die Gäste durch fünf Treffer der mit insgesamt 15 Toren, davon sieben durch Siebenmeter, überragenden Anouk Nieuwenweg schnell mit 5:2 in Front (6.), bevor Leverkusen nach dem 7:9 (17.) beim 10:9 die Begegnung vor 550 Zuschauern nach Nachlässigkeiten der Vipers gedreht hatte (22.) und auch beim 13:11 (26.) noch in Führung lag. Doch mit einem 4:0-Lauf vor der Pause durch zwei Treffer von Nieuwenweg und je ein Tor von Miranda Schmidt-Robben (insgesamt drei Tore) und Annika Busch (5) gingen der Gäste doch noch mit einem 15:13-Vorsprung in die Halbzeit.

Nachdem 14:15-Anschluss von Bayer in der 31. Minute zog Bad Wildungen erneut mit einem 4:0-Lauf auf 19:14 (38.) davon und lag nach 46 Minuten beim 24:17 sogar mit sieben Toren in Führung. Danach ließen die starken Gäste bei ihrer beeindruckenden Vorstellung Bayer nie näher als auf fünf Tore, 20:25 (49.), herankommen und konnten am Ende gegen die schwachen Leverkusenerinnen, bei den Jennifer Rode (6/2) am treffsichersten war, einen umjubelten Sieg feiern. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht“, freute sich HSG-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare